Remote-Dateimanager Cyberduck unterstützt jetzt Datenspeicherung auf deutschen Microsoft-Servern

07. Aug. 2018 15:30 Uhr - Redaktion

Der kostenlose Remote-Dateimanager Cyberduck ist heute in der Version 6.7 erschienen. Wichtigste Neuerung: Die Anwendung unterstützt nun die deutschen Office-365-Server (OneDrive) von Microsoft. Dies ist besonders für hiesige Unternehmen relevant, die auf eine Datensicherung innerhalb von Deutschland bzw. Europa angewiesen sind.

Darüber hinaus bietet Cyberduck 6.7 verschiedene Verbesserungen und Fehlerkorrekturen für die Amazon-S3-, SFTP- und CloudFront-Unterstützung und die Cryptomator-Integration. Das Update steht über die in Cyberduck integrierte Aktualisierungsfunktion zum Download bereit. Cyberduck 6.7 setzt OS X Lion oder neuer voraus.

 
Cyberduck
 
Screenshot von Cyberduck.
Bild: iterate.

 

Cyberduck steht unter einer Open-Source-Lizenz, kann Verbindungen zu FTP-, SFTP- und WebDAV-Servern sowie zu Online-Speicherdiensten wie Dropbox, Amazon S3, Backblaze, OneDrive, Google Cloud Storage, Google Drive und Azure Storage herstellen und bietet viele Funktionen für die Dateiverwaltung (Up- und Download, Anlegen von Ordnern, Synchronisation, Umbenennen, Server-zu-Server-Transfers, Verschieben von Dateien und Verzeichnissen...).

Zum weiteren Funktionsumfang gehören Anbindung an Texteditoren, eine Bandbreitenbeschränkung, Wiederaufnahme abgebrochener Up- und Downloads, Protokollierung, Notifikationen, Terminal-Anbindung, Unterstützung gängiger Sicherheitsstandards sowie Import von Bookmarks aus anderen FTP-Clients.

Auch eine Verschlüsselungsfunktion auf Basis der Open-Source-Software Cryptomator ist vorhanden. Sie ermöglicht das Verschlüsseln von Dateien vor dem Upload zu Servern oder Cloud-Speicherdiensten. Mit Cyberduck lassen sich verschlüsselte Tresore erzeugen, die per Passwort geschützt sind und in die beliebige Dateien und Ordner abgelegt werden können.