Virtualisierungssoftware VMware Fusion: Version 11 ist da

25. Sep 2018 18:00 Uhr - Redaktion

VMware hat heute die Version 11 der Virtualisierungslösung Fusion auf den Markt gebracht. Die Software ermöglicht die Nutzung von Windows, Linux-Distributionen, Unix-Derivaten und anderen Betriebssystemen parallel zu macOS. Eine der Neuerungen ist die Unterstützung für DirectX 10.1.

Dadurch soll die Kompatibilität mit Grafikanwendungen sowie Spielen verbessert werden. Außerdem verspricht der Hersteller Leistungsoptimierungen für die Nutzung von DirectX-basierter Windows-Software. Durch die Unterstützung von DirectX 10.1 sind in Windows-Gastsystemen nun die Grafikfunktionen Full MSAA, Shader Model 4.1 und Cubemap Array verfügbar.

Auf den MacBook-Pro-Generationen 2016, 2017 und 2018 lässt sich die Touch-Bar-Funktionsleiste nun individuell anpassen. Außerdem ist es jetzt möglich, mit einem Klick eine SSH-Verbindung zu Linux-Gastsystemen herzustellen – die Logindaten werden auf Wunsch verschlüsselt gespeichert.

 
VMware Fusion 11
 
Das neue Systemmenü von Fusion 11.
Bild: VMware.

 

Eine weitere bedeutende Neuheit ist ein systemweites Menü für den Schnellzugriff auf häufig genutzte Funktionen, darunter Erstellung von Snapshots, Wechsel des Gastsystems, Einrichtung eines neuen Gastsystems, Änderung des Darstellungsmodi (Unity, Vollbild, Fenster) und die Einstellungen.

Ebenfalls neu in Fusion 11 sind Leistungsoptimierungen durch Integration der aktuellen Virtual-Hardware-Plattform von VMware (Version 16), volle Unterstützung für den iMac Pro (bis zu 18 Kerne) und die 2018er MacBook-Pro-Generation (inklusive Core i9 mit sechs Kernen), volle Kompatibilität mit macOS Mojave (sowohl als Host- als auch als Gastsystem) und automatische Laufwerksbereinigung für Windows-Gastsysteme.

Fusion 11 kostet 88,95 Euro (Dauerlizenz), das Upgrade von Fusion 8.x oder einer neueren Version schlägt mit 54,95 Euro zu Buche. Die leistungsstärkere Ausführung Fusion 11 Pro ist für 176,95 Euro zu haben (Upgrade: 131,95 Euro). Wer Fusion 10 (Pro) ab dem 21. August 2018 erworben hat, erhält die neue Version kostenlos.

Die Software läuft auf Macs ab dem Baujahr 2011 ab OS X El Capitan, für beste Performance mit der Grafikengine Metal wird ein Mac ab Baujahr 2012 mit macOS Sierra oder neuer empfohlen. Eine Demoversion ist verfügbar.