Apple: macOS 10.14.2 und iOS 12.1.1 drehen weitere Testrunde

15. Nov. 2018 19:30 Uhr - Redaktion

Apple hat heute die kommenden Updates macOS 10.14.2 und iOS 12.1.1 in jeweils einer dritten Betaversion veröffentlicht. Der Hersteller setzt damit den Feinschliff an den neuen, im September eingeführten Betriebssystemen macOS Mojave und iOS 12 fort. Die Finalversionen der beiden Betriebssystemupdates werden für Anfang oder Mitte Dezember erwartet.

macOS 10.14.2 und iOS 12.1.1 bieten Optimierungen für Zuverlässigkeit, Stabilität, Kompatibilität und Leistung, Behebung von Sicherheitslücken, Detailverbesserungen und viele Fehlerkorrekturen. In iOS 12.1.1 wurden beispielsweise die Befehlsleiste in der FaceTime-App überarbeitet und erweiterte Haptic-Touch-Funktionen für das iPhone XR implementiert. Zudem lässt sich während eines FaceTime-Gesprächs nun wieder ein Live-Foto aufnehmen.

 
macOS Mojave
 
macOS Mojave: Version 10.14.2 im Betatest.
Bild: Apple.

 

Der neue Build 18C48a von macOS 10.14.2 und der neue Build 16C5050a von iOS 12.1.1 können ab sofort von Mitgliedern des Entwicklerprogramms heruntergeladen werden. Apple stellte außerdem neue Vorabfassungen von watchOS 5.1.2 und tvOS 12.1.1 zum Download bereit. Gleichzeitig mit der Finalversion von macOS 10.14.2. werden Sicherheits- und Safari-Updates für die älteren Betriebssysteme macOS Sierra und macOS High Sierra erscheinen.

Zu macOS Mojave hatte MacGadget im vergangenen Monat ein erstes, positives Zwischenfazit gezogen. Mit dem Ende Oktober veröffentlichten Update macOS 10.14.1 und dem kommenden Update macOS 10.14.2 bietet sich das neue Betriebssystem nun allmählich auch für Produktivsysteme an - natürlich immer unter der Voraussetzung, dass die genutzte Hard- und Software von Drittherstellern bereits entsprechend angepasst wurde.

Kommentare

Während High Sierra selbst mit dem Update auf 10.13.3 noch nicht bedenkenlos zu empfehlen war, empfand ich bereits macOS 10.14.0 als stabiles und rundes Release. Ich bin wirklich zufrieden mit Mojave.

ERNIE

So sehe ich das auch. Mojave ist etwas schneller, deutlich aufpolierter als High Sierra. Auch auf älteren Systemen läuft es flüssig(er). Es ist viel optimiert worden von Apple, man spürt es bei der täglichen Arbeit, man liest es in den Foren. Ich bilde mir sogar ein, dass sich die Akkulaufzeit dadurch etwas verbessert hat. Es soll sich ja beim RAM Management etwas getan haben (optimiert).

Ich bin mit der Qualität von Mojave schon in diesem Stadium (erstes Update) recht zufrieden. Zusammen mit den vier großen Hardware Releases in den letzten 12 Monaten (Mac mini, iMac Pro, MacBook Pro, MacBook Air) und den kontinuierlichen Verbesserungen an Logic Pro X, Final Cut Pro X und iWork ergibt sich ein solides Bild, besser als noch vor 12-18 Monaten. Ich hoffe, Apple bleibt jetzt dran und lässt nicht wieder den Schlendrian einkehren. Fokus auf Qualität und regelmäßigere Releases bei der Hardware!

die Core Analytics die manchmal zum langsamen Start auf MacBook Pro Geräten ohne T2 Chip führen und anscheinend mit der T2 Chip Abfrage zusammenhängen nerven mich schon etwas... :-/

Meine beiden Testsysteme (kein T2) mit Mojave booten mindestens genauso schnell wie High Sierra, ich kann mich da echt nicht beschweren. Hast du Little Snitch? Das bremst erwiesenermaßen den Bootvorgang unter Mojave.