Parallels Desktop 15: Update verbessert Linux-Unterstützung

22. Apr. 2020 10:00 Uhr - Redaktion

Die Corel-Tochterfirma Parallels hat ein Update für die Virtualisierungssoftware Parallels Desktop 15 herausgegeben. Die Version 15.1.4 ergänzt Unterstützung für die Nutzung der Linux-Distributionen Ubuntu 19.10 und Fedora 31 als Gastsysteme.

Verschiedene Optimierungen und Bug-Fixes runden das Release ab. Die Unterstützung für das kommende Microsoft-Betriebssystemupdate Windows 10 20H1 wird demnächst ergänzt - die Betaversion lässt sich bereits jetzt mit Parallels Desktop 15 nutzen. Die komplette Versionshistorie für Parallels Desktop 15 ist in einem Support-Dokument zu finden. Nutzer von Parallels Desktop 15 können das Update über die integrierte Aktualisierungsfunktion einspielen.

 

 

Parallels Desktop 15 ist seit August verfügbar, die wichtigste Neuerung ist die Unterstützung für DirectX 11. Dadurch lassen sich weit mehr Windows-Programme in einem Gastsystem nutzen als in früheren Parallels-Desktop-Versionen, die auf DirectX 10 beschränkt sind. Die DirectX-11-Unterstützung hat Parallels im Zuge der Umstellung auf Apples moderne Grafikengine Metal implementiert, sie erfordert mindestens macOS Mojave. Daraus resultiert auch eine höhere Grafikleistung, abhängig von der Leistungsstärke der vorhandenen GPU.

Mit der Virtualisierungssoftware lassen sich Windows, Linux und andere Betriebssysteme parallel zu macOS betreiben. Parallels Desktop 15 läuft ab macOS Sierra und ist mit macOS Catalina kompatibel.

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