Firewall-Software Little Snitch: Update auf Version 5.1 erschienen

23. Febr. 2021 19:30 Uhr - Redaktion

Der in Wien beheimatete Entwickler Objective Development hat heute Little Snitch 5.1 zum Download freigegeben. Das Update für die Firewall-Software verringert die Arbeitsspeicherauslastung, verbessert die Zugänglichkeit via VoiceOver und bietet Optimierungen für Benutzeroberfläche, VPN-Erkennung und Signaturen.

Beispielsweise werden auf Macs mit Apple-Prozessoren nun die Signaturen von iOS/iPadOS-Apps akzeptiert. Eine weitere Änderung betrifft Skripte: "Shell-Skripte und andere Skripte werden nicht mehr als der verbindende Prozess betrachtet, wenn sie Hilfsprozesse wie ping oder curl verwenden. Sie werden jetzt als Elternteil des Hilfsprozesses behandelt", erläutert der Hersteller. Die Änderungsliste von Little Snitch 5.1 ist auf dieser Web-Seite zu finden.

 

Little Snitch
 
Little Snitch 5.1 mit vielen Optimierungen und Fehlerkorrekturen ist da.
Bild: Objective Development.

 

Little Snitch 5.x kostet 45 Euro. Wer Little Snitch 4.x nach dem 01. November 2019 erworben hat, erhält die Version 5.x kostenfrei. Für alle anderen User gibt es ein vergünstigtes Upgrade für 25 Euro. Little Snitch 5.x läuft ab macOS Big Sur, für macOS Catalina und ältere Betriebssystem wird weiterhin Little Snitch 4.x angeboten. Eine Demoversion ist verfügbar.

Ursprünglich hatte Objective Development für Little Snitch 5.1 einen Mechanismen entwickelt, um verborgene Netzwerkprozesse unter macOS Big Sur sichtbar zu machen. Da Apple diesbezüglich in macOS 11.2 nachgebessert hat, wird dieser Mechanismus nicht mehr benötigt.

Little Snitch informiert über ein- und ausgehende Internetverbindungen und kann diese auf Wunsch blockieren. Die "kleine Petze" deckt beispielsweise auf, wenn eine App ungefragt "nach Hause telefonieren" und möglicherweise persönliche Daten übertragen will.