Pflichtdownload: WarnWetter sollte auf keinem iPhone fehlen

21. Apr. 2022 14:30 Uhr - Redaktion

Die WarnWetter-App des Deutschen Wetterdienstes informiert über Unwetter, Hitze, hohe UV-Strahlung, schwere Regen- und Schneefälle, Hochwasser, Nebel, Sturmfluten, Waldbrandgefahren, Frost und Lawinen, liefert Warnmeldungen für definierte Regionen oder den aktuellen Standort als Push-Benachrichtigungen aus und sollte daher auf keinem iPhone fehlen. Nun ist ein Update für die Software erschienen.

Die heute veröffentlichte Version 3.7.1 ergänzt neue Warngebiete für die Städte Berlin, Bremen, Lübeck, Düsseldorf, Kaiserslautern, Saarbrücken, Potsdam, Stuttgart und Freiburg, bietet Gebietsanpassungen an die Gebietsreformen 2020, integriert einen Wetterbericht für den Bodensee und behebt mehrere Fehler. Die Unterstützung für iOS 11 wurde eingestellt, es wird nun mindestens iOS/iPadOS 12 benötigt.

 
WarnWetter
 
WarnWetter informiert über Unwetter via Push-Benachrichtigungen.
Bild: Deutscher Wetterdienst.

 

Die WarnWetter-App ist in der Basisausführung mit der Kernfunktionalität (Warnsituation, Push-Benachrichtigungen...) kostenfrei. Aufgrund eines Gerichtsurteils mussten weitere Features, darunter Wettervorhersage, Niederschlagsradar, Wolken und Blitzortung, in einen In-App-Kauf (Preis: 1,99 Euro) ausgelagert werden. Die WarnWetter-App lässt sich auch auf Macs mit Apple-Prozessor nutzen.

Ebenfalls wichtig ist die NINA-App des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Sie warnt vor Katastrophen und Gefahrenlagen wie Gefahrstoffausbreitung oder Großbrände und ist eine ideale Ergänzung zur WarnWetter-App.

Zum Thema: Umweltbundesamt: Luftqualität-App erhält Unterstützung für Apple-Silicon-Macs.

Kommentare

Die Vorhersagequalität der Warnwetterapp im Bezug auf Niederschläge ist im Vergleich zu früher enorm unzuverlässig geworden. Weder die Regenwahrscheinlichkeit noch die prognostizierten Mengen sind brauchbar. Dafür hat sich der DWD auf "schnelles Nachkarten" spezialisiert. Kaum hat es an einem Ort geregnet, wird die Wahrscheinlichkeit auf 100% gesetzt. Obwohl der DWD auch Daten der Niederschlagsmengen aus der Radarüberwachung hat, stellt er diese Kachelmann und Konsorten zur Verfügung, Nutzern der kostenpflichtigen App jedoch nicht. Von daher kann ich kaum noch zum Kauf der App raten.