Web-Browser Vivaldi: Update schließt Sicherheitslücken, verbessert E-Mail-Client und Kalender

11. Aug. 2022 15:00 Uhr - Redaktion

Der Web-Browser Vivaldi steht ab sofort in der Version 5.4 zum Download bereit. Sie schließt durch Integration des aktuellen Chromium-Unterbaus 27 neu entdeckte Schwachstellen. Außerdem gibt es Feinschliff für den integrierten E-Mail-Client und den Kalender sowie Verbesserungen für Web Panels und Mausgesten.

Der Hersteller mit Sitz in Oslo teilte mit: "Vollgepackt mit Verbesserungen auf ganzer Linie ist Vivaldi jetzt schneller und besser, einschließlich unserer kürzlich eingeführten Vivaldi Mail, Kalender und Feed Reader. Seitdem wir dieses Trio auf den Markt gebracht haben, haben wir uns darauf konzentriert, es zu polieren und zu verfeinern.

Die Web Panels in der ausklappbaren Seitenleiste des Browsers erhalten die Möglichkeit, den Ton auszuschalten. Genauso kannst du auch Tabs stumm schalten, so dass du mehr Kontrolle darüber hast, welche Tonquelle du hören möchtest. Rocker Gestures, ein Teil der Mausgesten-Funktionen, helfen dir dabei, mit deinen Maustasten vorwärts und rückwärts zu navigieren (Klick rechts + links = zurück). Jetzt kannst du beiden Gesten beliebige Befehle zuweisen, so dass sie individuell angepasst werden können.

 
Vivaldi
 
Vivaldi: Web-Browser mit E-Mail, Kalender und RSS-Client.
Bild: Vivaldi.

 

Die gemeinsame Nutzung von Text wird durch die zusätzliche Unterstützung für das Hervorheben von Text und das Erstellen eines Links zu dieser Hervorhebung beschleunigt. Für sicheres Browsen wurde die Option 'Immer sichere Verbindungen verwenden' aufgenommen."

Die Version 5.4 kann über die integrierte Aktualisierungsfunktion heruntergeladen werden, das komplette Installationspaket ist auf dieser Web-Seite zu finden. Vivaldi setzt mindestens macOS High Sierra voraus und läuft native auf Apple-Silicon- und Intel-Macs (Universal-Binary-Paket).

Das norwegische Unternehmen sieht sich als Alternative zu Big-Tech-Unternehmen wie Apple, Google und Microsoft. Vivaldi ist kostenlos. Das Geschäftsmodell der Firma basiert auf Werbeverträgen mit Suchmaschinen und ausgewählten Unternehmen, die auf der Vivaldi-Startseite präsentiert werden. Chef des Projekts ist Jon von Tetzchner, der einst Opera mitbegründete.

Kommentare

Kleine Korrektur: Vivaldi 5.4 lässt sich laut Installer erst ab High Sierra (10.13) istallieren. Auf den Webseiten ist zwar El Capitan angegeben, das funktioniert darunter aber definitiv nicht.

[Anmerkung: Danke für den Hinweis, ist korrigiert.]