Katastrophen-Warnmeldungen auf dem iPhone: Update für NINA-App

12. Aug. 2022 16:30 Uhr - Redaktion

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat in dieser Woche ein Update für die Warn-App NINA vorgelegt. Die neue Version 3.4.2 - die erste Aktualisierung seit fast einem Jahr - ermöglicht es wieder, Wetterwarnungen der Stufe "Markantes Wetter" per Push zu abonnieren.

Außerdem wurden verschiedene Problembehebungen vorgenommen. Die ab iOS/iPadOS 12 lauffähige Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes (kurz NINA) warnt vor Katastrophen und Gefahrenlagen wie Gefahrstoffausbreitung, Stromausfälle, Kampfmittelfunde oder Großbrände.

Sie liefert für vorher festgelegte Orte und/oder den aktuellen Standort im Ernstfall Push-Benachrichtigungen aus und berücksichtigt dabei auch die Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes für Unwetter, Hitze, schwere Regen- und Schneefälle, Hochwasser und andere Wettergefahren.

 
Nina-App
 
NINA informiert über Gefahrenlagen und Katastrophen.
Bild: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

 

 

"Technischer Ausgangspunkt für NINA ist das modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS). Dieses wird vom BBK für bundesweite Warnungen des Zivilschutzes betrieben. Seit 2013 können auch alle Lagezentren der Länder und viele bereits angeschlossenen Leitstellen von Städten und Kommunen das Warnsystem nutzen

Mit NINA erhalten Sie: Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes mit Handlungsempfehlungen; Wetterwarnungen des DWD (deutschlandweit für alle Landkreis und Städte); Hochwasserinformationen (deutschlandweit auf Bundeslandebene); allgemeine Notfalltipps, damit Sie sich und andere vor möglichen Gefahren schützen können", erläutert das BBK.

Kommentare

Vielen Danke, aber ich warte lieber auf das geplante Cell Broadcast (soll angeblich nächstes Jahr endlich auch in DE laufen), dass es schon länger in Nordamerika gibt und bestens funktioniert, auch ohne eine App installieren zu müssen. Und CB funktioniert auch viel zuverlässiger bei Massen SMS Warnungen, da es nur dort sendet wo auch die Info nötig ist. Im Katastrophenfall sollte alles immer so simpel wie möglich funktionieren. Die Infos von Nina gehören in eine Wetter-App.