Blackmagic stellt DaVinci Resolve 21 mit Foto-Modul für Apple-Silicon-Macs vor

14. Apr 2026 12:00 Uhr - Redaktion

Blackmagic hat die in der Basisausführung kostenfreie Videobearbeitungssoftware DaVinci Resolve in der Version 21 angekündigt. Die wichtigste Neuerung ist ein Modul zur Fotobearbeitung. Die Unterstützung für Intel-Macs wurde eingestellt, beginnend mit der Version 21 setzt das Programm einen Apple-Prozessor voraus. Eine Betaversion ist verfügbar.

Der Hersteller mit Sitz im australischen Melbourne teilte zu DaVinci Resolve (Studio) 21 (weitere Details mitsamt Systemanforderungen siehe Versionsanmerkungen) mit: "In DaVinci Resolves leistungsstarken Postproduktions-Workflow ist jetzt auch die Fotobearbeitung voll integriert. Das neue Foto-Modul ermöglicht es Anwendern, Fotos zu importieren und zu verwalten und ist für nodebasierte Grading-Workflows direkt mit dem Farbe-Modul verknüpft. So können Coloristen und Fotografen die Colorgrading-Tools Hollywoods erstmals auch für Fotos nutzen.

Anwender verfügen über Primärkorrektur-Tools, Kurven, Qualifizierer, Power Windows und einen Node-Editor, um Farben im gesamten Projekt farblich kreativ zu gestalten. Zudem können sie unter Einsatz eines DaVinci Color Panels mehrere Parameter gleichzeitig steuern.

Der leistungsstarke, nodebasierte Workflow von DaVinci Resolve ist nun auch für die Fotobearbeitung verfügbar. Man kann Nodes serienweise oder parallel hinzufügen, um komplexe Looks zu erstellen, verschiedene Bildbereiche gleichzeitig korrigieren und anhand von geteilten Nodes einen einheitlichen Look auf ein gesamtes Fotoalbum anwenden.

 
DaVinci Resolve
 
DaVinci Resolve (Studio): Version 21 ergänzt Fotobearbeitung.
Bild: Blackmagic.

 

Im Foto-Modul kann man Bilder bei voller Originalauflösung und im ursprünglichen Seitenverhältnis zuschneiden und neu kadrieren. Alle Anpassungen bleiben nicht-destruktiv, sodass man seine Bildkomposition jederzeit weiter verfeinern kann, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen.

Die LightBox Ansicht im Foto-Modul gibt Anwendern einen Überblick über das gesamte Album inklusive angewendeter Gradings. Man wählt ein Bild aus und gradet es live und kann dabei die Aktualisierungen in Echtzeit über die gesamte Sammlung hinweg mitverfolgen. Für ein besonders effizientes Management der Fotothek kann man nach gegradetem oder ungegradetem Status, Sternebewertung, Fähnchen oder Clipfarbe filtern.

Alben ermöglichen es Anwendern, Sammlungen direkt in DaVinci zu erstellen und zu verwalten. Man legt Alben etwa nach Drehtagen, Kameramodellen oder beliebigen Kriterien an und spart Zeit, indem man Tags setzt und Rohdaten-Einstellungen stapelweise anpasst. Für einen einfachen Zugriff erscheinen Alben in den Farbe-, Schnitt- und Montage-Modulen als Timelines.

Über die Kamerasteuerung kann man eine Sony- oder Canon-Kamera direkt in ein DaVinci Resolve System einbinden und Bilder live aufzeichnen. Man stellt Kamera-Parameter wie ISO, Belichtung und Weißabgleich ein, überwacht das Bild per Live-View und speichert Aufzeichnungs-Presets, um bereits vor der Aufnahme einen konsistenten Look zu definieren. Die Bilder werden direkt in ein Album gespeichert.

Weitere Aktualisierungen sind neue KI-Werkzeuge wie IntelliSearch für schnelle Inhaltssuchen, CineFocus für Fokuspunkt-Anpassungen sowie Tools für Gesichtsverfeinerungen und mehr. Das Krokodove-Toolset erweitert Fusion um mehr als 70 neue Grafiken und Fairlight Ordner vereinfachen die Verwaltung von Audiospuren. Verbessert wurden überdies Keyframing, MultiMaster Trim-Durchgänge, ebenenbasierte Node-Graphen und mehr."