WhatsApp: Neue strikte Kontoeinstellungen, Umstellung auf Rust

27. Jan. 2026 19:30 Uhr - Redaktion

Der nach Herstellerangaben von rund drei Milliarden Menschen genutzte Kommunikationsdienst WhatsApp hat eine Neuerung eingeführt: Die Funktion "Strikte Kontoeinstellungen". Wird sie aktiviert, werden bestimmte Einstellungen automatisch auf die strengste Sicherheitsstufe gesetzt. Außerdem gab WhatsApp bekannt, mit der Nutzung der speichersicheren Programmiersprache Rust begonnen zu haben.

Das Unternehmen teilte zur neuen Funktion mit: "Wenn Sie diese Option aktivieren, werden bestimmte Kontoeinstellungen auf die strengsten Sicherheitsstufen festgelegt. Dadurch werden einige Funktionen von WhatsApp eingeschränkt. Beispielsweise werden Anhänge und Medien von Personen blockiert, die nicht in Ihren Kontakten stehen. Sie können die strengen Kontoeinstellungen, die in den kommenden Wochen schrittweise eingeführt werden, unter 'Einstellungen' > 'Datenschutz' > 'Erweitert' aktivieren.

 
WhatsApp
 
WhatsApp nutzt jetzt die speichersichere Programmiersprache Rust.
Bild: WhatsApp.

 

Strenge Kontoeinstellungen sind eine von vielen Maßnahmen, mit denen wir Sie vor den raffiniertesten Cyber-Bedrohungen schützen. Wir haben außerdem hinter den Kulissen eine Programmiersprache namens Rust eingeführt, um Ihre Fotos, Videos und Nachrichten vor Spyware und ähnlichen Gefahren zu schützen, damit Sie unbesorgt Inhalte teilen und chatten können."

Nähere Informationen zur Funktion "Strikte Kontoeinstellungen" sind auf dieser Web-Seite zu finden. Die technischen Details zur Umstellung auf die Programmiersprache Rust erläutert WhatsApp hier. Rust steht unter einer Open-Source-Lizenz und wurde ursprünglich von Mozilla entwickelt. Inzwischen kümmert sich eine gemeinnützige Stiftung um Rust.

WhatsApp steht im Apple-App-Store zum Download bereit und unterstützt Text- und Sprachnachrichten sowie Audio- und Videoanrufe, einzeln oder in Gruppen. Benötigt wird mindestens macOS Monterey 12 bzw. iOS/iPadOS 15.