Affinity Suite: Version 3.2.2 verbessert Stabilität, behebt Fehler

16. Juni 2026 15:00 Uhr - Redaktion

Im Herbst 2025 hat der australische Softwarehersteller Canva die Affinity-Programme in der Version 3 vorgestellt. Seitdem werden Affinity Photo (Bildbearbeitung), Affinity Designer (Illustration und Design) und Affinity Publisher (Seitenlayout) dauerhaft kostenfrei angeboten, kombiniert in einer einzigen Anwendung, wobei es KI-Funktionen nur als kostenpflichtiges Abo gibt. Nun ist wieder ein großes Update für Affinity erschienen, die Version 3.2.2.

Wie aus den Versionsanmerkungen hervorgeht, behebt das Update eine Handvoll Absturzursachen sowie weitere Probleme in Bereichen wie Benutzeroberfläche, Export, Bildunterschriften und Format-Unterstützung. Neue Funktionen wurden zuletzt im April mit der Version 3.2 implementiert, darunter der Import von Affinity-Inhalten in DaVinci Resolve (Studio), ein Blob-Vektorpinsel-Werkzeug, die Bearbeitung von CaptureOne-Inhalten in Affinity und ein Texture- und ein Mehrband-Schärfungsfilter.

 
Affinity-Programme
 
Affinity: Version 3.2.2 mit zahlreichen Fehlerkorrekturen erschienen.
Bild: Serif Labs.

 

Die Affinity-Software setzt macOS Catalina 10.15 oder neuer voraus, Intel-Macs werden noch unterstützt. Zur Nutzung wird ein Canva-Account benötigt, wobei der Offline-Betrieb unterstützt wird. Mit Version 1/2 erstellte Dateien lassen sich in der neuen Version nutzen. Die neue Affinity-Anwendung kann nach Herstellerangaben auf beliebig vielen Rechnern genutzt werden. Canva will die Software regelmäßig mit Aktualisierungen (Fehlerkorrekturen, aber auch Funktionserweiterungen) versorgen.

Die kostenpflichtigen, optionalen Abo-KI-Funktionen umfassen unter anderem das generative Füllen, Erweitern und Bearbeiten. Die Preise betragen jährlich 110 Euro (Privatpersonen) bzw. 160 Euro (Business) pro Nutzer. Mit Version 3.2 kommt auch Claude-Anbindung hinzu.