Open-Source-Virtualisierungssoftware VirtualBox in neuer Version erschienen

17. Juni 2026 13:00 Uhr - Redaktion

Oracle hat die quelloffene, kostenfreie Virtualisierungssoftware VirtualBox in der Version 7.2.10 zum Download bereitgestellt. Das Update ergänzt Unterstützung für den Linux-Kernel 7.1 und behebt verschiedene Fehler, unter anderem im Zusammenhang mit der Nutzung von USB-Geräten auf Apple-Silicon-Rechnern unter macOS Tahoe 26, der Netzwerk-Unterstützung und Linux-Gastsystemen.

VirtualBox 7.2.10 benötigt wird mindestens macOS Ventura 13. Alle Änderungen erläutert der Hersteller in den Versionsanmerkungen. Die englische PDF-Dokumentation ist hier zu finden. Anwender haben die Möglichkeit, über die Plattform GitHub Fehlerberichte und Verbesserungsvorschläge einzureichen, Entwickler können am Quellcode mitarbeiten.

 
VirtualBox
 
VirtualBox virtualisiert inzwischen auch Windows 11 (ARM) auf Apple-Silicon-Macs.
Bild: Oracle.

 

"Millionen von Nutzern verwenden VirtualBox aktiv. VirtualBox ist ein Gemeinschaftsprojekt, das von Oracle unterstützt wird. Jeder wird ermutigt, einen Beitrag zu leisten. Oracle trägt dazu bei, dass das Produkt professionellen Qualitätskriterien entspricht und bietet Support-Ressourcen für Benutzer", so Oracle über die Software.

Mit VirtualBox lassen sich Windows, Linux und andere x86-Betriebssysteme auf Intel-Macs parallel zu macOS betreiben - entweder in einem Fenster oder im Vollbildmodus. Auf Apple-Silicon-Macs wird die Virtualisierung von ARM-Betriebssystemen (Windows 11, Linux und Unix) unterstützt. VirtualBox steht unter einer Open-Source-Lizenz. Das VirtualBox Extension Pack, das die Software um verschiedene Funktionen erweitert, ist für den Privatgebrauch und die Nutzung in Bildungseinrichtungen kostenlos.