Apple: Nächste Preiserhöhung

29. Okt. 2026 17:00 Uhr - Redaktion

Apple hat eine weitere Preiserhöhung vorgenommen: Sie betrifft das MacBook Neo für Kunden aus dem Bildungsbereich. Der Einsteiger-Mobilmac kostet für Studenten, Dozenten und Mitarbeiter von Hochschulen seit kurzem ab 649 statt 599 US-Dollar (USA) bzw. ab 739 statt 699 Euro (Deutschland). Die normalen Endkunden-Preise (ab 799 Euro) blieben hingegen unverändert.

Bereits im Sommer wurde das erst im Frühjahr eingeführte MacBook Neo im Rahmen einer allgemeinen Preiserhöhung für viele Apple-Produkte deutlich teurer. Dennoch ist das MacBook Neo noch immer der mit Abstand der günstigste Mobilmac, den es im Handel ab etwa 700 Euro gibt (wodurch sich der Edu-Rabatt nicht mehr lohnt). Für ein MacBook Air M5 werden mindestens 1200 Euro fällig.

 
MacBook Neo
 
MacBook Neo: Nächste Preisrunde betrifft den Bildungsbereich.
Bild: Apple.

 

Die Ursache für die höheren Preise sind die immens gestiegenen Kosten besonders für Arbeitsspeicher, aber auch für SSD-Laufwerke. Die RAM-Hersteller vermelden volle Auftragsbücher bis 2028, zumal zusätzliche Produktionskapazitäten nicht von heute auf morgen hochgezogen werden können. SK Hynix rechnet nicht vor 2030 mit einem Ende des Speicherchip-Mangels.

Schlechte Zeiten also nicht nur für Schnäppchenjäger, sondern generell für alle Anwender, die auf ein gutes, angemessenes Preis-/Leistungsverhältnis für Hardware Wert legen. Hinzu kommt, dass man sich keinen großen Illusionen hingeben sollte, dass die Preise nach 2030 (oder vorher, falls die "KI"-Blase platzt) wieder vollständig auf das ursprüngliche Niveau (von Ende 2025/Anfang 2026) zurückfallen werden - dazu kennt man die Branche schließlich zu gut.