macOS 27: Letzte Hauptversion mit voller Rosetta-2-Unterstützung

18. Sep 2026 10:00 Uhr - Redaktion

macOS 27 Golden Gate ist die letzte Versionsreihe des Mac-Betriebssystems, die die Übersetzungstechnologie Rosetta 2 in vollem Umfang enthält. Darauf hat Apple zur Markteinführung von macOS 27.0 nochmals hingewiesen. Mit Rosetta 2 lässt sich Intel-basierte Software auf Apple-Silicon-Rechnern nutzen. Der Hersteller hat die Systemeinstellungen von macOS 27.0 um eine Funktion ergänzt, die eventuell installierte Intel-basierte Programme übersichtlich auflistet.

Zu finden ist diese in den Systemeinstellungen im Bereich "Allgemein => Info". Auch dort steht nochmals ein Hinweis, dass die Unterstützung für Intel-basierte Anwendungen mit macOS 28 endet. Apple wird macOS 28 voraussichtlich im Juni 2027 zur nächsten Entwicklerkonferenz ankündigen. In einem Support-Dokument des Unternehmens heißt es:

"Rosetta ist für jeden Mac mit Apple-Chip verfügbar, der macOS 27 oder älter verwendet. Ab macOS 28, der nächsten Hauptversion von macOS, wird die Rosetta-Funktionalität nur noch für bestimmte ältere, nicht mehr gewartete Spiele verfügbar sein, die auf Intel-basierten Frameworks laufen."

 
macOS 27
 
macOS 27: Letzte Hauptversion mit voller Rosetta-2-Unterstützung.
Bild: Apple.

 

Möglicherweise wird es auch für Linux-Gastsysteme eine Ausnahme geben. In den Entwickler-Versionsanmerkungen zu macOS 26.4 ist zu lesen: "Ältere, nicht mehr gepflegte Spieletitel, die Rosetta nutzen, sowie Software, die Intel-Binärdateien in Linux-VMs ausführt, werden weiterhin unterstützt."

Im Zuge der Installation von macOS 27 wird Rosetta 2, falls es zuvor vorhanden war, entfernt. Bei Bedarf, d. h. durch Anforderung durch eine Intel-basierte App und Autorisierung durch den Nutzer, wird Rosetta 2 unter macOS 27 erneut eingerichtet. macOS 27 erhält bis zum Herbst 2029 Sicherheitskorrekturen.

Details zur eingeschränkten Rosetta-2-Unterstützung in macOS 28 wird Apple im nächsten Jahr zur Entwicklerkonferenz WWDC27 bekanntgeben. Bis dahin sollte die - ohnehin überschaubare - Anzahl an Programmen, die noch immer nicht native auf modernen Apple-Silicon-Macs läuft, deutlich geschrumpft sein (es gibt nunmal Hersteller, die derartige Anpassungen immer erst auf den letzten Drücker vornehmen).