Im Frühjahr ist GIMP 3.2 mit mehreren Neuerungen und Verbesserungen erschienen. Nun hat das Open-Source-Projekt ein Wartungsupdate für die kostenfreie Bildbearbeitungssoftware vorgelegt. Die Version 3.2.8 verbessert die macOS-Integration und enthält Fehler- und Sicherheitskorrekturen sowie kleinere Optimierungen für Bereiche wie Benutzeroberfläche, Textwerkzeug und Leistung.
GIMP 3.2.8 bietet Anpassungen an macOS 27 Golden Gate, nutzt ab macOS 14 Sonoma nun das systemeigene Framework für Bildschirmfotos und startet auf Intel-Macs jetzt wieder ohne Warnmeldung. Das Projekt hat die macOS-Unterstützung mit den letzten Versionen sukzessive verbessert, inklusive einer modernisierten Infrastruktur für die Entwicklung und Bereitstellung von Mac-Versionen.

Bild: GIMP Project.
Einzelheiten zu den Änderungen in GIMP 3.2.8 sind in den Versionsanmerkungen zu finden. Demnach wurden insgesamt mehr als 80 Fehlerkorrekturen und Verbesserungen implementiert. Die behobenen Schwachstellen betreffen laut den Entwicklern hauptsächlich ältere Plug-ins und und Filter.
GIMP 3.2.8 setzt macOS Big Sur 11 oder neuer voraus. Es stehen separate Ausführungen für Apple-Silicon- und Intel-Macs zum Download bereit. Wie lange noch Intel-Macs unterstützt werden, ist nicht bekannt. Das Projekt arbeitet bereits an der Version 3.4 (die die macOS-Integration weiter verbessert, u. a. sind Unterstützung für die nativen Öffnen-/Sichern-Dialoge geplant).
GIMP gibt es bereits seit Ende der 1990er Jahre und zeichnet sich durch einen großen Funktionsumfang aus, inklusive Unterstützung für Photoshop-Dateien. Das Benutzerhandbuch steht auf dieser Web-Seite zur Verfügung. Das Projekt sucht fortlaufend nach ehrenamtlichen Helfern, die beispielsweise Fehler korrigieren, neue Funktionen testen, Feedback geben oder bei Übersetzungen und Dokumentation mitarbeiten.
