Microsoft veröffentlicht Sicherheitsupdate für Web-Browser Edge

06. Nov. 2026 13:00 Uhr - Redaktion

Microsoft hat den Web-Browser Edge in der Versionsreihe 157 für macOS zum Download bereitgestellt. Das Update schließt nach Herstellerangaben 213 Sicherheitslücken durch Aktualisierung des Chromium-Unterbaus. Darunter sind zahlreiche mit den Schweregraden "Kritisch" und "Hoch" eingestufte Schwachstellen, die jedoch nicht aktiv ausgenutzt werden. Neu ist die Unterstützung für Apple-Accounts.

Die Schwachstellen ermöglichen es Angreifern unter Umständen, das Programm mittels manipulierter Web-Seiten zum Absturz zu bringen oder sogar Schadcode einzuschleusen und auszuführen. Die aktuelle Version 157.0.4341.42, die laut Microsoft auch weitere Problembehebungen sowie verschiedene Neuerungen und Änderungen enthält, kann über die in dem Programm integrierte Aktualisierungsfunktion heruntergeladen werden. Das komplette Installationspaket steht auf dieser Web-Seite zum Download bereit.

"Bei Edge mit einem Apple-Konto anmelden. Nutzer können sich nun über das Profilmenü und den Anmeldebildschirm von Microsoft Edge nicht nur mit einem Microsoft-Konto, sondern auch mit einem Apple-Konto bei Microsoft Edge anmelden", so Microsoft.

 
Edge
 
Web-Browser Edge: Update behebt viele Sicherheitslücken.
Bild: Microsoft.

 

Edge benötigt mindestens macOS Ventura 13 und basiert auf dem von Google geführten Open-Source-Projekt Chromium (bestehend aus der Render-Engine Blink und der JavaScript-Engine V8). In Edge ist die Microsoft-Suchmaschine Bing voreingestellt. Der Browser unterstützt Chrome-Erweiterungen, bietet einen Tracking- und Phishing-Schutz, einen Passwortmanager und eine Synchronisierung von Browser-Daten zwischen mehreren Installationen.

Da Edge eng mit Microsoft 365 und weiteren Microsoft-Programmen verzahnt ist, bietet sich der Browser vor allem für Anwender und Unternehmen an, die Microsofts Cloud- und Software-Dienste intensiv nutzen. Der Browser kommt laut StatCounter auf einen Marktanteil von rund 6 Prozent (Desktops, Notebooks, mobile Endgeräte) bzw. 14 Prozent (nur Desktops und Notebooks).