MountMate in neuer Version: Externe Laufwerke per Mac-Menüleiste verwalten

03. Nov. 2026 10:00 Uhr - Redaktion

Für Anwender, die mehrere externe SSDs und/oder Festplatten an ihrem Mac angeschlossen haben, ist das leichtgewichtige Open-Source-Programm MountMate konzipiert. Es ermöglicht via Menüleiste das Abmelden und Einbinden lokaler, via USB oder Thunderbolt verbundener Laufwerke ins Betriebssystem (Mount/Unmount-Funktionalität) und informiert zudem über den freien Speicherplatz der Volumes. Nun ist wieder ein Update für MountMate erschienen.

Die Version 6.4 verbessert die Anbindung an die Automatisierungstechnik Kurzbefehle und die Unterstützung für Netzwerkfreigaben, ergänzt zusätzliche Optionen (unter anderem automatisches Abmelden von Laufwerke nach einer wählbaren Zeitspanne von Inaktivität und Abmelden aller Volumes per Tastenkürzel) und enthält Optimierungen sowie Problembehebungen für Benutzeroberfläche, Zuverlässigkeit, Sicherheit und weitere Bereiche.

Alle Änderungen sind in den Versionsanmerkungen auf GitHub zu finden, dort gibt es auch den Download. Benötigt wird mindestens macOS 13 Ventura, Intel-Macs werden noch unterstützt.

 
MountMate
 
MountMate: Lokale Laufwerke per Menüleiste auswerfen und wieder einbinden.
Bild: HomieLab.

 

MountMate liegt auf Englisch vor, kommt ohne Dock-Icon aus und wird vollständig über das systemweite Menü bedient. Es gibt diverse Einstellungsoptionen, beispielweise zum automatischen Auswerfen aller Volumes beim Aktivieren des Ruhezustands, zum Ignorieren bestimmter Laufwerke oder zur Nutzung von Tastenkürzeln. MountMate benötigt lediglich rund 15 MB Speicherplatz und nur wenig Systemressourcen.

Der Chefentwickler beschreibt seine Motivation zur Entwicklung der Software wie folgt: "Als Mac-Benutzer mit einem ständig angeschlossenen externen Laufwerk hatte ich genug von den ständigen Geräuschen und Systemverlangsamungen. Nachdem ich die vorhandenen Lösungen als zu langsam (Festplatten-Dienstprogramm), zu technisch (Shell-Skripte) oder zu aufgebläht (Apps von Drittanbietern) empfand, beschloss ich, das gewünschte Tool selbst zu entwickeln: ein natives, schnörkelloses Dienstprogramm, das in der Menüleiste residiert und nicht stört."