Freier Remote-Dateimanager Cyberduck: Version 9.5 mit mehreren Neuerungen erschienen

19. Juni 2026 11:00 Uhr - Redaktion

Der Schweizer Entwickler iterate hat den kostenlosen Remote-Dateimanager Cyberduck in der Version 9.5 veröffentlicht. Es gibt mehrere Neuerungen, darunter Anpassungen an das "Liquid Glass"-Oberflächendesign von macOS 26 und neuer, verschiedene Verbesserungen für die Benutzeroberfläche und erweiterte Unterstützung für Cloud-Speicherdienste.

Diverse Problembehebungen runden die Aktualisierung ab. Die tiefe Abwärtskompatibilität bleibt bestehen - Cyberduck läuft weiterhin ab macOS High Sierra 10.13. Cyberduck steht unter einer Open-Source-Lizenz, der Quellcode wird auf GitHub bereitgestellt.

Das mehrsprachige Programm bietet gängige Funktionen für das Remote-Management von (S)FTP-Servern und Cloud-Speicherdiensten wie Amazon S3, Google Drive, Azure, Dropbox, Backblaze B2, OneDrive, Dracoon, Files.com, Box, Nextcloud, ownCloud und Google Cloud Storage. Die englische Dokumentation steht auf dieser Web-Seite bereit.

 

 
Cyberduck
 
Cyberduck: Kostenfreier Remote-Dateimanager für macOS.
Bild: iterate.

 

Zum weiteren Funktionsumfang gehören Anbindung an Texteditoren, eine Bandbreitenbeschränkung, Wiederaufnahme abgebrochener Up- und Downloads, Protokollierung, Notifikationen, Terminal-Anbindung, Unterstützung gängiger Sicherheitsstandards sowie Import von Bookmarks aus anderen FTP-Clients.

Auch eine Verschlüsselungsfunktion auf Basis der Open-Source-Software Cryptomator ist vorhanden. Sie ermöglicht das Verschlüsseln von Dateien vor dem Upload zu Servern oder Cloud-Speicherdiensten. Mit Cyberduck lassen sich verschlüsselte Tresore erzeugen, die per Passwort geschützt sind und in die beliebige Dateien und Ordner abgelegt werden können.

Mit dem kostenpflichtigen Programm Mountain Duck von iterate lassen sich Remote-Server und Cloud-Speicherdienste direkt im Finder mounten.