Maxon, Hersteller der 3D-Animations- und Modelling-Software Cinema 4D, hat die Benchmark-Software Cinebench in der Version 2026 veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung ist die Unterstützung für Apples aktuelle M4- und M5-Prozessoren. Mit Cinebench lässt sich die Computerleistung - CPU wie GPU - messen. Dazu wird die Rendering-Engine Redshift genutzt.
Das Unternehmen teilte mit: "Cinebench 2026 nutzt die neuesten Entwicklungen in der Hardware-Technologie und bietet nun Kompatibilität mit den neuen Blackwell-GPUs (5000er-Serie) von Nvidia und den GPUs der AMD 9000er-Serie unter Windows sowie mit den Hopper- und Blackwell-GPUs für Rechenzentren von Nvidia. Darüber hinaus unterstützt Cinebench 2026 nun auch Systeme mit Apple M4- und M5-Prozessoren.

Bild: Maxon.
Um moderne Hardware besser nutzen zu können, wurde Cinebench 2026 auf die neueste Redshift-Rendering-Engine aktualisiert, die die technologischen Fortschritte in der Entwicklung von Redshift nutzt. Dadurch können Benutzer anhand der Ergebnisse von Cinebench auch genauer vorhersagen, welche Leistung sie in Cinema 4D 2026 erwarten können. Dank eines neuen Tests, der die Leistung von SMT-fähigen CPU-Kernen bewertet, können Benutzer die Leistungssteigerungen durch SMT im Vergleich zur Single-Thread-Ausführung direkt beurteilen."
Die Anwendung ist kostenlos und läuft ab macOS Sonoma 14.7. Intel-Macs werden noch unterstützt. Benötigt werden mindestens 16 GB Arbeitsspeicher. "CPU-Rendering funktioniert auch auf Apple Silicon-Systemen mit 8 oder 12 GB Speicher, aber das OS Memory Paging kann die Leistung im Vergleich zu Systemen mit 16 GB Speicher verringern", so der Hersteller weiter. Die technischen Einzelheiten zu Cinebench 2026 werden auf dieser Web-Seite erläutert.
