Die Entwicklung von Thaw, ein quelloffenes Programm zur Menüleistenorganisation, geht in hohem Tempo weiter. Nachdem vor einer Woche eine Betaversion von Thaw 1.3 mitsamt einer Profilverwaltung erschienen ist, erfolgte nun eine Umstellung auf Thaw 2.0 mitsamt höheren Systemanforderungen. Die Unterstützung für macOS Sonoma 14 und macOS Sequoia 15 wird beendet, Thaw 2.0 setzt macOS Tahoe 26 oder neuer voraus.
Die Entwickler begründen dies mit technischen Einschränkungen unter den älteren macOS-Versionsreihen: "Leider führte dies zu einer eingeschränkten Benutzererfahrung; Thaw hat auf diesen älteren Versionen nie ganz einwandfrei funktioniert, da es nicht wirklich für sie entwickelt wurde. [...] Indem wir unseren Fokus eingrenzen, können wir den Code aufräumen, 'Workaround'-Codepfade entfernen und uns voll und ganz darauf konzentrieren, das Erlebnis unter macOS 26 so reibungslos wie möglich zu gestalten."

Bild: GitHub.
Thaw 2.0 wurde für macOS 26 konzipiert und optimiert und dürfte aufgrund der Modernisierungen auch mit macOS 27, das in sechs Wochen in den Betatest starten wird, gut zusammenspielen. Die zentrale Neuerung von Thaw 1.3, die Profilverwaltung, wurde natürlich in Thaw 2.0 übernommen. Thaw 2.0 liegt als regelmäßig aktualisierte Betaversion vor.
Thaw bietet gegenüber den macOS-Bordmitteln zur Menüleistenorganisation etliche Zusatzfunktionen, darunter die Anpassung von Abständen zwischen Symbolen, Suche nach Menüleistenicons, Tastenkürzel und die Darstellung einer separaten Leiste unterhalb des Menüs, in die beliebige Symbole einsortiert werden können. Ebenso ist es möglich, versteckte Menüleistenelemente darzustellen, wenn auf einen leeren Bereich in der Menüleiste geklickt wird.
Entwickler und Anwender können via GitHub Problemberichte und Verbesserungsvorschläge einreichen sowie am Code mitarbeiten. Laut der Roadmap sollen demnächst noch etliche Funktionen ergänzt werden, darunter Profile mit unterschiedlichen Menüleistenlayouts, zwischen denen einfach gewechselt werden kann.
