Apples Bezahldienst befindet sich weiter auf Expansionskurs. Nach der Einführung von Apple Pay in Marokko im vergangenen Monat startet das Angebot nun auch in Vietnam und Chile. Das teilte das Unternehmen in dieser Woche mit. Mittelfristig könnten mit Indien und Thailand weitere Länder hinzukommen.
Im vergangenen Jahr wurde Apple Pay in Armenien, Argentinien, Peru, Moldawien, Malaysia, Kuwait und Jordanien eingeführt, in diesem Frühjahr kam Südkorea hinzu. In welchen Ländern der Dienst verfügbar ist, erläutert Apple in einem Support-Dokument.
Mit Apple Pay lässt sich via iPhone oder Apple Watch kontaktlos in Supermärkten, im Einzelhandel, im öffentlichen Nahverkehr, in der Gastronomie und bei Dienstleistern bezahlen, sofern ein kompatibles Terminal verfügbar ist. Außerdem kann mit Apple Pay im Internet eingekauft werden – sowohl über Apps als auch via Web mit Safari.

Bild: Apple.
Dies funktioniert auch mit iPads und Macs. Die Beträge werden vom Kreditkartenkonto des Anwenders abgebucht. Die Authentifizierung und Freigabe einer Transaktion erfolgt via Face-ID oder Touch-ID. Bei Macs ohne Touch-ID lassen sich Apple-Pay-Einkäufe via Apple Watch oder iPhone abschließen. Apple Pay kann inzwischen in über 70 Märkten genutzt werden.
Weiter unklar ist, wann das Unternehmen mit der internationalen Einführung der Kreditkarte Apple Card beginnen wird. Apple-Chef Tim Cook hatte dies vor fast vier Jahren versprochen, passiert ist seitdem nichts.
