FileFluss: Quelloffener Remote-Dateimanager erhält mehrere Neuerungen

20. Mai 2026 18:00 Uhr - Redaktion

Mit FileFluss - vom Entwickler des Netzwerkmonitors NetFluss - gibt es seit einigen Wochen einen neuen, kostenlosen Dateimanager auf Open-Source-Basis. Das ab macOS Sonoma 14 lauffähige Programm unterstützt Verbindungen zu gängigen Cloudspeicher-Anbietern und verfügt über zwei Fenster, die entweder die lokale Verzeichnisstruktur oder einen Cloud-Ordner darstellen können.

An Cloud-Diensten werden unter anderem Google Drive, pCloud, OneDrive, Dropbox, NextCloud und kDrive unterstützt, auch Verbindungen zu WebDAV- und SFTP-Servern sind möglich. Die in der Apple-Programmiersprache Swift geschriebene Anwendung ermöglicht die Datensynchronisierung zwischen zwei Ordnern, kann Ordnerinhalte miteinander vergleichen und bietet eine Universalsuche.

Nun hat das Open-Source-Projekt die Verfügbarkeit der Version 1.2 bekanntgegeben. Ein Auszug der Neuheiten: "Backend-Optimierung für schnelleres Laden, geringeren Speicherverbrauch und eine solidere Grundlage für zukünftige Updates. Cloud-Speichernutzung auf einen Blick. Bei den meisten verbundenen Cloud-Konten wird der belegte bzw. freie Speicherplatz nun in der Statusleiste angezeigt, und dieselben Zahlen erscheinen im Tooltip der Seitenleiste für jedes Konto.

 
FileFluss
 
FileFluss: Freier Mac-Dateimanager mit Cloud-Unterstützung.
Bild: GitHub.

 

Unabhängig voneinander in der Größe anpassbare Seitenleisten. Die linke und die rechte Seitenleiste lassen sich separat in der Größe anpassen, und jede von ihnen lässt sich auf einen reinen Symbolmodus reduzieren, wenn Sie mehr Platz für die Dateiliste benötigen. Anmeldedaten für Cloud-Konten direkt bearbeiten. Unter 'Einstellungen → Cloud-Konten' können Sie die Anmeldedaten für ein bestehendes Konto aktualisieren. Zieh einen beliebigen Ordner in den Bereich „Favoriten“ der Seitenleiste; ein Einfügeindikator im Stil einer Zeilenanordnung zeigt genau an, wo der Favorit platziert wird."

"FileFluss zeigt einen linken und einen rechten Bereich nebeneinander an. Jeder Bereich kann einen lokalen Ordner oder ein verbundenes Cloud-Konto anzeigen, und die beiden Bereiche sind voneinander unabhängig – selbst wenn in beiden Bereichen dasselbe Cloud-Konto geladen ist, können Sie auf jeder Seite zu unterschiedlichen Ordnern navigieren. Drag & Drop, Kopieren, Verschieben, Synchronisieren, Vergleichen, Suchen – all das zwischen den beiden Bereichen mit der gewohnten macOS-Leistung", so die Projektbeschreibung.

Auf GitHub können Anwender wie gewohnt Verbesserungsvorschläge und Problemberichte veröffentlichen, während Entwickler die Möglichkeit haben, am Code mitzuarbeiten.