Der Berliner Netzwerkspezialist FRITZ! beginnt nach einem mehrmonatigen Betatest mit der Verteilung des fertiggestellten FRITZ!OS 8.50. Den Anfang macht die FRITZ!Box 7690. In den kommenden Wochen soll die umfangreiche Betriebssystemaktualisierung für alle aktuellen FRITZ!Box- und FRITZ!Repeater-Modelle erscheinen.
FRITZ!OS 8.50 für die FRITZ!Box 7690 kann über die Aktualisierungsfunktion des Betriebssystems heruntergeladen werden. Die Versionsanmerkungen mit allen Änderungen sind auf dieser Web-Seite zu finden. Zu den Neuerungen teilte der Hersteller mit:
"Mit FRITZ!OS 8.50 erhält die FRITZ!Box 7690 die Möglichkeit, den Zugriff von Heimnetzgeräten wie Smartphones oder Computern auf bestimmte Internetadressen (sogenannte Domains) zu blockieren. Die FRITZ!Box unterstützt dabei gängige Standards, um Listen mit unerwünschten Domainnamen einzulesen und zu verarbeiten. Anwender können auch auf öffentlich verfügbare DNS-Filterlisten zurückgreifen, um beispielsweise Werbung, Tracker und Schadsoftware auszufiltern – oder auch Phishing-Seiten, Botnets oder andere unerwünschte Inhalte. Diese Funktion wird im Rahmen des Roll-outs schrittweise für weitere ausgewählte Modelle bereitgestellt. Ruft ein Gerät im Heimnetz eine gesperrte Adresse auf, blockiert die FRITZ!Box die Anfrage automatisch.
Mit dem neuen Smart Check zeigt die MyFRITZ!App den aktuellen Zustand der FRITZ!Box direkt auf dem Startbildschirm der App an. So erhalten Nutzer von FRITZ!-Produkten in verschiedenen Themenkategorien wie Internet, Telefonie, Heimnetz, WLAN, LAN, USB, Smart Home und Sicherheit hilfreiche Empfehlungen, Hinweise und Warnungen – jeweils mit konkreten Hilfestellungen zur schnellen Umsetzung. Der Smart Check weist beispielsweise auf die fehlende Mesh-Verbindung zu einem Repeater hin oder gibt Tipps, wie sich ungewünschte Anrufe zu Sonderrufnummern blockieren lassen. Auf der Startseite der App wird der aktuelle Smart-Check-Status auf einen Blick sichtbar – ein Tipp auf „Smart Check" öffnet die vollständige Auswertung.

Foto: FRITZ!.
Keine Verzögerungen mehr bei wichtigen Videokonferenzen im Home Office oder in der Gaming-Session: Ergänzend zur bisherigen Gerätepriorisierung ermöglicht FRITZ!OS 8.50 nun auch eine automatische Priorisierung von echtzeitrelevanten Anwendungen. Die FRITZ!Box erkennt automatisch Anwendungen wie Gaming oder Videokonferenzen und priorisiert diese innerhalb des Heimnetzes vollständig automatisch, so dass die Verbindung stabil bleibt. Läuft gerade eine solche Verbindung, wird die aktive Priorisierung direkt in der Benutzeroberfläche am jeweiligen Netzwerkgerät angezeigt und kann auch noch bis zu 24 Stunden später nachvollzogen werden. Die automatische Priorisierung wird in den kommenden Wochen für ausgewählte Modelle eingeführt.
Mit FRITZ! Failsafe – dem Ausfallschutz der FRITZ!Box – bleiben FRITZ!-Anwender bereits heute immer online. Ab FRITZ!OS 8.50 ist es nun möglich, FRITZ! Failsafe direkt auf den FRITZ!Box-4G- und -5G-Modellen zu nutzen. Dazu haben diese Mobilfunkgeräte erstmals die Möglichkeit erhalten, einen Internetzugang über einen LAN-Anschluss zu nutzen, zum Beispiel via vorgeschaltetem ONT an einem Glasfaseranschluss. Dank FRITZ! Failsafe ist dann sichergestellt, dass bei einer Störung der Festnetzverbindung die Mobilfunkverbindung vorübergehend die Internetversorgung im Heimnetz übernimmt.
Das FRITZ!OS 8.50 macht auch die Telefonie mit dem FRITZ!Fon noch zugänglicher: Der neue „Einfache Modus“ reduziert die Menüführung auf das Wesentliche und maximiert die Bedienbarkeit. Nach Aktivierung können die Auswahltasten als Schnellwahltasten genutzt werden, wobei jede Taste mit einer Rufnummer oder einer Funktion belegt werden kann. Ein besonderes Sicherheits- bzw. Komfort-Feature ist der integrierte SOS-Ruf: Hier lassen sich bis zu vier Notfallkontakte hinterlegen, die das Telefon im Ernstfall automatisch nacheinander kontaktiert. Durch die flexible Konfiguration der Anrufintervalle wird wertvolle Zeit in Notsituationen gespart. Das Update richtet sich gezielt an Nutzer, die Wert auf eine barrierefreie und unkomplizierte Handhabung legen.
Die smarten Steckdosen FRITZ!Smart Energy 200, 210 und die bald erscheinende neue smarte Indoor-Steckdose FRITZ!Smart Energy 201 lassen sich ab FRITZ!OS 8.50 beim Überschreiten einer definierten Leistung nach einer festgelegten Dauer zur Sicherheit ausschalten. Vordefinierte Automatisierungen wie "Haus verlassen", "Nach Hause kommen" oder "Urlaub“ können mit wenigen Klicks angelegt und mit Zonen (Geofences), die zuvor in der FRITZ!App Smart Home eingerichtet wurden, ausgelöst werden. Außerdem lassen sich mit dem nächsten Update für Routinen mehrere Auslöser kombinieren, darunter auch auf dem Smartphone definierte Zonen.
So lässt sich beispielsweise einstellen, dass eine Routine erst dann aktiv wird, wenn alle Bewohner das Haus verlassen haben. Außerdem kann die FRITZ!Box 5690 Pro nun als Matter-Bridge eingesetzt werden. Dadurch lassen sich alle FRITZ!-Smart-Home-Geräte und kompatible Smart-Home-Geräte anderer Hersteller, die an der FRITZ!Box 5690 Pro angemeldet sind, in ein bestehendes Matter-Netzwerk von Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa integrieren. Nutzer profitieren hier auch von der Sprachsteuerung."
