Der Entwickler Guilherme Rambo hat die finale Version 2.2 seiner kostenlosen, quelloffenen Virtualisierungssoftware VirtualBuddy veröffentlicht. Das Update bietet viele Neuerungen, darunter Unterstützung für USB-Geräte in macOS-Gastsystemen (erfordert macOS 27 Golden Gate) und das Speichern des Zustands eines laufenden Gastsystems.
VirtualBuddy 2.2 setzt einen Apple-Prozessor mit macOS 14 Sonoma oder neuer voraus, basiert auf Apples Virtualisierungsframework und ermöglicht die Einrichtung von macOS-Gastsystemen zu Test- und Entwicklungszwecken, inklusive der Virtualisierung früherer Hauptversionen (nur Apple-Silicon-macOS) zur Nutzung älterer Software. Zudem können ARM-basierte Linux-Gastsysteme genutzt werden, wie zum Beispiel Ubuntu und Fedora.
Zu den Neuerungen der Version 2.2 teilte der Autor mit:
"• Sie können nun den laufenden Zustand einer virtuellen macOS-Maschine speichern, wenn Sie deren Fenster schließen oder VirtualBuddy beenden, und anschließend dort weitermachen, wo Sie aufgehört haben.
• Über eine neue Einstellung können Sie festlegen, was beim Schließen einer laufenden virtuellen Maschine geschehen soll: den Zustand speichern, die Maschine herunterfahren oder jedes Mal nachfragen.
• Die gespeicherten Zustandsinformationen werden nun in der Bibliothek und im Fenster der virtuellen Maschine angezeigt.

Bild: Guilherme Rambo.
• Sie können den Einrichtungsassistenten nun überspringen, indem Sie vor dem ersten Start einer neuen virtuellen Maschine ein macOS-Konto einrichten. [nur macOS 27]
• Mit USB-Passthrough können Sie USB-Geräte von Ihrem Mac an eine virtuelle macOS-Maschine anschließen. [nur macOS 27]
• Eine völlig neue Implementierung verbessert die Kommunikation mit VirtualBuddyGuest, einschließlich einer schnelleren und zuverlässigeren gemeinsamen Nutzung der Zwischenablage.
• Über das Konfigurationsfenster können Sie nun Einstellungen aus einer vorhandenen virtuellen Maschine kopieren.
• Das neue Menü 'Gast' vereint die Steuerelemente zum Starten, Stoppen und Anhalten einer virtuellen Maschine sowie Optionen zum erneuten Herstellen der Verbindung oder zum Ändern der Netzwerkschnittstelle für die aktuelle Sitzung.
• Administratoren können nun freigegebene Ordner, USB-Passthrough, Brückenverbindungen, VirtualBuddyGuest und die Mikrofoneingabe über verwaltete Einstellungen oder Konfigurationsprofile einschränken."
Daneben gab es zahlreiche weitere Verbesserungen sowie Fehlerkorrekturen, die in den Versionsanmerkungen aufgeführt sind.
VirtualBuddy bietet unter anderem einen Installations-Assistenten, der verschiedene Systemimages direkt von Apples Servern laden und daraus Gastsysteme erstellen kann. Es gibt Unterstützung für das Netzwerk- und File-Sharing, zahlreiche Einstellungsoptionen, Ordner-Freigabe und eine gemeinsam genutzte Zwischenablage.
