Lokale Dateisuche auf dem Mac: Neues Open-Source-Projekt gestartet

28. Nov. 2025 12:00 Uhr - Redaktion

Mit macOS Tahoe 26 hat Apple die lokale Dateisuche Spotlight überarbeitet und mit mehreren Neuerungen (verbesserte Ergebnisse, mehr Filtermöglichkeiten, Suchen in offenen Fenstern und Tabs, erneutes Aufrufen früher Abfragen) ausgestattet. Aber nicht alle Anwender sind mit Spotlight zufrieden. Andere Ansätze liefern etwa EasyFind oder File Find sowie ein neues Open-Source-Projekt.

Es hört auf den Namen Cardinal, setzt mindestens macOS Monterey 12 voraus und soll sich durch eine schnelle Dateisuche und flexible Syntax-Unterstützung auszeichnen. Das von Apple signierte Programm liegt auf Deutsch, Englisch, Französisch und einigen weiteren Sprachen vor und kann über ein systemweites Menü schnell aufgerufen werden. Außerdem gibt es globale Tastenkürzel.

 
Cardinal
 
Cardinal: Neues Programm für die lokale Dateisuche unter macOS.
Bild: GitHub.

 

Cardinal wurde erst vor wenigen Wochen ins Leben gerufen und wird seitdem regelmäßig mit Updates versorgt. Wie bei quelloffener Software üblich, können Anwender Problemberichte und Verbesserungsvorschläge via GitHub veröffentlichen. Das Programm wurde größtenteils in der Programmiersprache Rust geschrieben.

Die umfangreichen Möglichkeiten für die Suche nach Dateinamen werden hier näher erläutert. Auch die Suche auf SMB-Netzwerkfreigaben wird laut dem Entwickler unterstützt. Die Anwendung befindet sich aktiv in der Entwicklung, d. h. es werden beständig neue Funktionen hinzugefügt. Aber: In Dateiinhalten sucht Cardinal (bislang) nicht.