FRITZ!OS 8.50 mit mehreren Neuerungen in den Betatest gestartet

21. Mai 2026 14:00 Uhr - Redaktion

FRITZ! hat heute ein umfangreiches Update für das hauseigene Router- und Repeater-Betriebssystem angekündigt. Die ab sofort im Betatest befindliche Version 8.50 bietet mehrere Neuerungen, darunter eine Matter-Bridge-Funktion für die FRITZ!Box 5690 Pro, eine optimierte Kommunikation mit der MyFRITZ!App, ein verbesserter FRITZ!Box-Wechsel und Warnungen vor potenziell unsicheren Portfreigaben.

Während der Entwicklungs- und Testphase läuft das FRITZ!OS 8.50 als Version 8.40 im FRITZ! Labor, eine erste Vorabfassung ist bereits für die FRITZ!Box 7590 AX verfügbar. In den kommenden Monaten werden laut FRITZ! weitere Modelle in den Betatest einsteigen. Einen Erscheinungstermin für die Finalversion hat der Hersteller noch nicht genannt.

Das Unternehmen teilte zu den Neuheiten im FRITZ!OS 8.50 mit: "Verbesserter FRITZ!Box-Wechsel: Der Assistent, der beim Übertragen von Einstellungen auf eine neue FRITZ!Box hilft, wurde optimiert. Nicht verwendete Geräte lassen sich nun vor dem Wechsel entfernen und Anwender erhalten hilfreiche Hinweise.

Optimierte Kommunikation mit der MyFRITZ!App: Die Kommunikation und Benachrichtigungen zwischen FRITZ!Box und MyFRITZ!App wurden verbessert und sind eine Vorbereitung auf MyFRITZ!App-Erweiterungen. Die App soll noch zentraler und benutzerfreundlicher als Einstiegspunkt für die Einrichtung und Steuerung des Heimnetzes dienen. Sie analysiert das Heimnetz und gibt Anwendern Empfehlungen, um die Einstellungen zu optimieren.

 
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FRITZ!OS 8.50 mit mehreren Neuerungen in den Betatest gestartet.
Foto: FRITZ!.

 

Lokaler Zugriff auf die FRITZ!Box: Die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box ist nun zusätzlich über die Adresse fritzbox.local erreichbar. Dies kann in vielen Fällen Browserwarnungen vermeiden und den Zugriff vereinfachen. Kindersicherung: Die Ereignismeldungen der Kindersicherung zeigen nun auch Informationen über das Gerät, das eine blockierte IP-Adresse aufgerufen hat.

Einfacher Telefonie-Modus: Über diesen neuen Modus lassen sich die Soft Keys nun auch als Schnellwahltasten nutzen, wobei jede Taste mit einer Rufnummer oder einer Funktion belegt werden kann. SOS-Notruf: Der SOS-Ruf ermöglicht das Hinterlegen von bis zu vier Notfallkontakten, die im Ernstfall automatisch nacheinander angerufen werden. Darüber hinaus ist es nun möglich die Dauer und die Wiederholung der Anrufsequenz individuell einzustellen. Rufnummern innerhalb eines Telefonbucheinträge der FRITZ!Box lassen sich nun auch nachträglich im FRITZ!Fon verschieben und sortieren.

Warnung vor potenziell unsicheren Portfreigaben: Nutzer werden nun bei der Konfiguration von Portfreigaben auf Ports hingewiesen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten. Überlastschaltung für intelligente Steckdosen. Die smarten Steckdosen FRITZ!Smart Energy 200 und 210 lassen sich nun beim Überschreiten einer definierten Leistung nach einer festgelegten Dauer ausschalten.

Routine mit mehreren Auslösern einstellbar: Ab dem kommenden Release können Anwender für Routinen eine Wenn-Dann-Verknüpfung mit mehreren Auslösern definieren, sodass die Routine durch verschiedene Smart-Home-Geräte gestartet wird."