Open-Source-Netzwerktool NetFluss erhält VPN-Client

26. Juni 2026 14:00 Uhr - Redaktion

Das kostenlose, quelloffene Netzwerktool NetFluss ist in der Version 2.4 erschienen. Die wichtigste Neuerung ist ein VPN-Client (OpenVPN, WireGuard, IKEv2/IPsec/L2TP). Außerdem wurde die Prozessorauslastung reduziert. NetFluss stellt Bandbreitenmonitoring mit Router-Unterstützung (Fritz!Box, UniFi, OpenWRT, OPNsense) sowie einen WLAN-Manager zur Verfügung.

Zur Version 2.4 teilte das Open-Source-Projekt mit: "NetFluss verfügt nun über einen schlanken VPN-Client. Viele VPN-Anbieter stellen Profile für Router bereit, die Sie nun in NetFluss importieren können, sodass Sie nicht mehr auf die Client-Software des VPN-Anbieters angewiesen sind. NetFluss unterstützt die Protokolle OpenVPN, WireGuard sowie IKEv2 / IPsec / L2TP.

Deutlich geringerer Energieverbrauch – Die Hintergrundabtastung von NetFluss wurde überarbeitet, sodass der Energieverbrauch im Aktivitätsmonitor wieder auf das normale Niveau einer Menüleisten-App sinkt. Präzise Download-Bandbreite in jedem Szenario – auch unter macOS 26.5, wo der Byte-Zähler für eingehende Daten des primären Adapters manchmal einfriert. NetFluss misst die Download-Rate nun korrekt, ohne zusätzlichen CPU-Aufwand.

Neue Menüleistenfarbe 'Systemstandard', die sich automatisch an das Erscheinungsbild der Menüleiste anpasst und sowohl bei hellem als auch bei dunklem Hintergrundbild gut lesbar bleibt."

Details zur Version 2.4 sind in den Versionsanmerkungen auf GitHub zu finden, dort gibt es auch den Download. NetFluss wird mit der Apple-Programmiersprache Swift, JavaScript und HTML entwickelt und setzt macOS Ventura 13 oder neuer voraus. Seit kurzem verfügt die Anwendung über eine deutsche Übersetzung.

 
NetFluss
 
NetFluss informiert über Netzwerkaktivität in der Mac-Menüleiste.
Bild: GitHub.

 

"Eine schlanke Open-Source-App für die Menüleiste, die die aktuelle Upload- und Download-Geschwindigkeit sowie die Apps mit dem höchsten Bandbreitenverbrauch anzeigt. Wechseln Sie direkt über das Popover zwischen DNS-Anbietern – ohne umständliches Suchen in den Systemeinstellungen. Es gibt integrierte Voreinstellungen für Cloudflare, Google, Quad9 und OpenDNS, und Sie können eigene DNS-Voreinstellungen hinzufügen", heißt es in der Selbstbeschreibung des quelloffenen Projekts, hinter dem der Leipziger IT-Dienstleister Rana steht.

Das von Apple notarisierte Programm benötigt lediglich 15 MB Speicherplatz. Das Aktualisierungsintervall lässt sich zwischen 0,5 und fünf Sekunden festlegen. Abgerundet wird der Funktionsumfang durch verschiedene Einstellungsoptionen für das Erscheinungsbild (Themes, Schriftart, Schriftgröße, Farben).

NetFluss erkennt Netzwerkverbindungen via Ethernet, WLAN und Thunderbolt. Einzelne Adapter lassen sich per Klick (de-) aktivieren. Zu WLAN-Verbindungen werden ausführliche Informationen dargestellt. Wie bei quelloffenen Projekten üblich, können Anwender Verbesserungsvorschläge und Problemberichte via GitHub veröffentlichen - die Entwickler von NetFluss freuen sich über Feedback.