VirtualBuddy: Neue Version für macOS 27 dreht weitere Testrunde

07. Okt. 2026 14:00 Uhr - Redaktion

Der Entwickler Guilherme Rambo arbeitet seit einigen Monaten an der Version 2.2 seiner kostenlosen, quelloffenen Virtualisierungssoftware VirtualBuddy. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung der Neuerungen des Virtualization Frameworks unter macOS 27. Nun ist eine neue Betaversion von VirtualBuddy 2.2 erschienen.

"Sie können nun den Zustand einer laufenden virtuellen macOS-Maschine speichern, wenn Sie deren Fenster schließen oder VirtualBuddy beenden, und anschließend dort weitermachen, wo Sie aufgehört haben. In den allgemeinen Einstellungen können Sie festlegen, ob der Zustand gespeichert, das System heruntergefahren oder jedes Mal eine Abfrage angezeigt werden soll", teilte der Autor zur neuen Vorabfassung von VirtualBuddy 2.2 mit.

Verschiedene weitere Verbesserungen und Problembehebungen runden das Update ab. Die Versionsanmerkungen mit allen Änderungen sind auf GitHub zu finden. VirtualBuddy 2.2 setzt mindestens macOS Tahoe 26.5 voraus.

macOS 27 verbessert das integrierte Virtualisierungs-Framework in wesentlichen Punkten: Beispielsweise kann nun bei der VM-Erzeugung automatisch ein Benutzeraccount mit vorgebenenen Parametern angelegt werden, außerdem lassen sich an den Mac angeschlossene USB-Geräte auch im Gastsystem verwenden (USB-Passthrough). VirtualBuddy 2.2 unterstützt diese Funktionen.

 
VirtualBuddy
 
VirtualBuddy richtet macOS- und Linux-Gastsysteme auf Apple-Silicon-Macs ein.
Bild: Guilherme Rambo.

 

VirtualBuddy basiert auf Apples Virtualisierungsframework und ermöglicht die Einrichtung von macOS-Gastsystemen zu Test- und Entwicklungszwecken, inklusive der Virtualisierung früherer Hauptversionen (nur Apple-Silicon-macOS) zur Nutzung älterer Software. Zudem können ARM-basierte Linux-Gastsysteme genutzt werden, wie zum Beispiel Ubuntu und Fedora.

Das kostenlose, quelloffene VirtualBuddy bietet einen Installations-Assistenten, der verschiedene Systemimages direkt von Apples Servern laden und daraus Gastsysteme erstellen kann. Es gibt Unterstützung für das Netzwerk- und File-Sharing, zahlreiche Einstellungsoptionen, Ordner-Freigabe und eine gemeinsam genutzte Zwischenablage. Der aktuelle Stand eines macOS-Gastsystems lässt sich sichern und später wiederherstellen - erneutes Booten entfällt.

Das Programm läuft ausschließlich auf Rechnern mit Apple-Prozessor.