Apple hat bekanntgegeben, dass in der nächsten Woche neue Produkte vorgestellt werden. "Can’t wait to pro and tell next week" ließ Marketingchef Greg Joswiak in einem Beitrag auf der Plattform X verlauten. Ein Event wie bei der iPhone-Präsentation im September ist offenbar nicht geplant, stattdessen dürften die neuen Geräte - wie letzte Woche bei Apple TV und HomePod mini - einfach per Pressemitteilungen und aktualisierten Produktseiten angekündigt werden.
In welchen Produktkategorien Neuigkeiten zu erwarten sind, dazu machte Joswiak keine Angaben. Allerdings stehen im Oktober traditionell Macs und iPads im Mittelpunkt. So wurden im Oktober 2024 iMac M4, Mac mini M4 (Pro), MacBook Pro M4 Pro/Max sowie iPad mini A17 Pro präsentiert. Im Oktober 2025 gab es MacBook Pro M5 und iPad Pro M5.

Bild: Apple.
Egal um welche Hardware es sich handelt, Illusionen hinsichtlich der Preisgestaltung braucht sich niemand zu machen: Günstiger wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Produkt werden (eher sind weitere Aufschläge zu erwarten), aufgrund der stark gestiegenen Kosten für Arbeitsspeicher und SSD-Laufwerke. Innerhalb der letzten vier Monate hat sich fast jedes Apple-Gerät aus diesem Grund deutlich verteuert, der Unmut unter Anwendern ist inzwischen spürbar zu vernehmen. Konsequenz: Nutzungszyklen bestehender Hardware werden verlängert, gebrauchte Geräte gewinnen an Attraktivität und zum Teil sehen sich Nutzer bei Zubehör wie HomePod und Apple TV inzwischen auch bei anderen Herstellern um.
Dass die Hardware-Preise - wenn eines Tages (2027/2028?) die RAM- und SSD-Kosten nach Ende des aktuellen Zyklus zurücklaufen - wieder auf alte Niveaus gesenkt werden, ist ebenso illusorisch. Zwar sind punktuell Preissenkungen möglich, das Preistableau dürfte aber insgesamt auf einem erhöhten Niveau verbleiben. Alle Hersteller (nicht nur Apple) werden ihre Margen zu schützen wissen und haben im allgemeinen Inflationsdruck und den "KI"-Investitionen auch schon passende Begründungen parat liegen.
