iPad: Verkaufsstart in neun weiteren Ländern
Apple bringt das iPad an diesem Freitag in neun weiteren Ländern auf den Markt. Das teilte der Computerkonzern heute per Presseerklärung mit.
Apple bringt das iPad an diesem Freitag in neun weiteren Ländern auf den Markt. Das teilte der Computerkonzern heute per Presseerklärung mit.
In einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz ging Apple heute auf die iPhone-4-Empfangsproblematik ein. Eine Rückrufaktion für das neue Smartphone gibt es nicht, stattdessen spendiert der Hersteller jedem iPhone-4-Käufer eine kostenlose Hülle.
Der Elektronikhersteller Sharp hat eine Blu-ray-Disc mit einer Speicherkapazität von 100 GB angekündigt. Sie ist einmal beschreibbar (BD-R) und soll zum Monatsende zunächst in Japan auf den Markt kommen. Der Preis beträgt anfangs knapp 45 Euro pro Stück. Bisher werden Blu-ray-Medien mit einer Speicherkapazität von maximal 50 GB angeboten. Die Erhöhung der Kapazität auf 100 GB erreichte Sharp durch Nutzung von drei statt bisher zwei Layern. Mit vier Datenschichten sind sogar 128 GB möglich. Die Grundlage für Blu-ray-Discs mit bis zu 128 GB schaffen die BDXL-Spezifikationen, die Ende Juni verabschiedet wurden. BDXL-basierte Blu-ray-Discs erfordern ein Laufwerk mit BDXL-Unterstützung.
Zum empfohlenen Verkaufspreis von 169,90 Euro bzw. 219,99 Franken ist ab sofort Buffalo Dualie im Handel erhältlich. Buffalo Dualie ist eine Kombination aus externer Festplatte und iPhone-/iPod-Dock. In dem Gehäuse aus gebürstetem Aluminium, das mit einer matt-schwarzen Oberfläche versehen ist, steckt eine herausnehmbare, Mac-formatierte 500-GB-Festplatte (2,5 Zoll; 7200 Umdrehungen pro Minute), die per USB-2.0- oder FireWire-800-Schnittstelle mit dem Mac verbunden werden kann.
Apple hat das iPhone Configuration Utility in der Version 3.0 veröffentlicht. Das kostenlose Programm dient zum Erstellen, Bearbeiten, Signieren und Verteilen von Konfigurationsprofilen für iPhone bzw. iPod touch. Es eignet sich für Firmen, die eine große Zahl an iPhone-/iPod touch-Geräten für den Unternehmenseinsatz vorbereiten wollen. Das iPhone Configuration Utility 3.0 bringt erweiterte Unterstützung für das iOS 4.0 mit. Es setzt Mac OS X 10.6 oder neuer voraus. Das iPhone Configuration Utility 3.0 ist auch in einer Windows-Ausführung (ab Windows XP SP3) verfügbar.
Die Diskussionen und Spekulationen über die Empfangsproblematik beim iPhone 4 reißen nicht ab. Nachdem die US-Verbraucherschutzorganisation Consumers Union vom Kauf eines iPhone 4 abgeraten hat, fordern nun einige Experten von Apple eine Rückrufaktion, die 1,5 Milliarden Dollar kosten könnte.
Das Industriekonsortium Bluetooth SIG hat die Spezifikationen von Bluetooth 4.0 verabschiedet. Bluetooth 4.0 führt einen neuen Stromsparmodus ein, der den Funkstandard für Kleinstgeräte, die beispielsweise im Gesundheits- und Sicherheitswesen oder Sportbereich zum Einsatz kommen, attraktiver machen soll. Der Stromsparmodus arbeitet lediglich mit einer Datenübertragungsrate von einem Mbit pro Sekunde, was für die erwähnten Anwendungsbereiche aber mehr als ausreichend ist.
Die Kommission der Europäischen Union stellt Apples Geschäftspraktiken im Smartphone-Markt auf den Prüfstand. Die Kommission stört sich insbesondere am geschlossenen System für iOS-Software. Neelie Kroes, für die "Digitale Agenda" verantwortliche EU-Kommissarin, will nach Informationen des Online-Magazins Rethink Wireless eine Untersuchung starten, ob die in Europa tätigen Smartphone-Hersteller die neuen europäischen Regeln für Interoperabilität einhalten. Man müsse sicherstellen, dass führende Unternehmen ihre Marktmacht nicht dazu benutzen, um der Interoperabilität einen Riegel vorzuschieben, wird Kroes zitiert.
Apple hat sich heute in einer ausführlichen Stellungnahme zu anhaltenden Berichten über (vermeintliche) Empfangsprobleme des iPhone 4 geäußert. Der Hersteller bekräftigte darin die bereits vor einer Woche geäußerte Darstellung, wonach das Anfassen fast jedes Mobiltelefons zu einer Schwächung der Antennenleistung führe, so auch beim iPhone 4.
Apple hat heute bekannt gegeben, dass das iPhone 4 in den ersten drei Tagen nach der Markteinführung mehr als 1,7 Millionen Mal verkauft wurde. Das neue Smartphone ist seit dem 24. Juni in Deutschland, England, Frankreich, Japan und den USA zu haben. "Das ist die erfolgreichste Markteinführung eines Produktes in der Geschichte von Apple. Nichtsdestotrotz möchten wir uns bei den Kunden entschuldigen, die abgewiesen wurden, weil wir nicht ausreichend liefern konnten", sagte Apple-Chef Steve Jobs. Bis Ende Juli soll das iPhone 4 in 18 weiteren Ländern in den Handel kommen, darunter in Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien, Belgien und Luxemburg.