Der US-Hersteller Broadcom hat ein Update für die kostenlose Virtualisierungssoftware VMware Fusion Pro veröffentlicht. Die Version 26H1 ergänzt Unterstützung für die Gastbetriebssysteme Ubuntu 26.04 LTS, Fedora 43, Fedora 44, SUSE Linux Enterprise 16, openSUSE 16.0 und FreeBSD 15.0. Außerdem wurde eine Schwachstelle mit hohem Schweregrad behoben.
Ebenfalls neu in der Version 26H1 nach Herstellerangaben: "Erfassung und Darstellung von Zeitstempeln: Sie können virtuelle Maschinen ganz einfach anhand des Zeitstempels ihrer Erstellung und des Zeitstempels des letzten Einschaltvorgangs identifizieren. Es wurde die Unterstützung für Fernverbindungen zu ARM-basierten ESX-Hosts hinzugefügt, wodurch grundlegende Vorgänge an virtuellen Maschinen möglich sind."

Bild: Broadcom.
Mit dem ab macOS Sequoia 15 lauffähigen Fusion Pro lassen sich x86-basierte Betriebssysteme auf Intel-Macs virtualisieren, während sich auf Apple-Silicon-Macs ARM-basierte Betriebssysteme als Gastsystem einrichten lassen - inklusive Windows mitsamt x86-Emulation. Der kostenlose Download erfordert eine Registrierung. Die Dokumentation ist auf dieser Web-Seite zu finden.
Die Anwendung liegt laut Broadcom auf Englisch, Französisch, Japanisch und Spanisch vor. VMware Fusion Pro kann von allen Anwendern - sowohl im privaten als auch im kommerziellen Bereich - kostenfrei eingesetzt werden.
