Apple hat heute den Startschuss für den im August angekündigten Mac mini M6 und Mac mini M5 Pro (Amazon-Werbepartnerlinks*) gegeben. Gegenüber der Vorgängergeneration (M4/M4 Pro) gibt es neben einer höheren Rechenleistung zudem Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und einen 2,5-Gigabit-Ethernet-Port als weitere Neuerungen (zuvor: Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3 und Gigabit-Ethernet). Die Preise beginnen bei 1049 Euro. macOS 27 ist vorinstalliert.
Der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigte M6-Prozessor verfügt über 12 CPU-Kerne (2 Super-Kerne, 4 Performance-Kerne, 6 Effizienz-Kerne), 12 GPU-Kerne und eine duale 16-Kern-Neural-Engine und unterstützt bis zu 32 GB Arbeitsspeicher. Der M5 Pro bietet bis zu 18 CPU-Kerne (5 oder 6 Super-Kerne, 10 oder 12 Performance-Kerne), bis zu 20 GPU-Kerne, eine 16-Kern-Neural-Engine und bis zu 64 GB RAM.
Der Mac mini M6 verfügt über Thunderbolt 4, der Mac mini M5 Pro über das schnellere Thunderbolt 5 (jeweils drei Anschlüsse). Es kommt Apples N1-Chip für Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread zum Einsatz. Optional lässt sich der Rechner mit 10-Gigabit-Ethernet bestellen (Aufpreis: 110 Euro). An allen Modellen des Mac mini können wie gehabt gleichzeitig maximal drei Bildschirme betrieben werden.

Bild: Apple.
Eine weitere Neuerung ist die Genlock-Unterstützung via USB-C (präzise Synchronisierung zwischen einem Display und Kameraaufnahmen via iPhone 17/18 Pro). Am Gehäusedesign und den weiteren technischen Daten, darunter HDMI-Ausgang, 2x USB-C, 3,5-Millimeter-Audioausgang und maximale SSD-Kapazität (bis zu 2 TB im Mac mini M6 und bis zu 8 TB im Mac mini M5 Pro) änderte sich nichts.
Apple teilte mit: "Der M6 hat eine 12‑Core CPU – zwei Kerne mehr als zuvor – mit der weltweit schnellsten Singlethread Performance. So fühlt sich alles extra flüssig und reaktionsschnell an. Die 12‑Core GPU, ebenfalls mit zwei Kernen mehr als zuvor, kommt jetzt mit Neural Accelerators in jedem Kern – zum ersten Mal bei einem Mac mini. Das sorgt für eine bis zu 4-mal schnellere KI-Performance und eine 2-mal schnellere Grafikleistung als beim Mac mini mit M4.
Außerdem liefert die völlig neue Dual 16‑Core Neural Engine eine bis zu doppelt so schnelle Performance im Vergleich zur vorherigen Generation. In Kombination mit der fortschrittlichen GPU ist der Mac mini ein Powerpaket für alles, was mit KI erledigt werden kann. Mit 16 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher in der Standardkonfiguration, erweiterbar auf bis zu 32 GB, und einer höheren Speicherbandbreite von bis zu 170 GB/s ist Multitasking schneller als je zuvor."
Die neue Generation des Mac Studio ist ebenfalls ab sofort verfügbar. Sie ist mit den Prozessoren M5 Max (CPU mit 18 Kernen, GPU mit bis zu 40 Kernen, bis zu 128 GB RAM) und M5 Ultra (CPU mit bis zu 36 Kernen, GPU mit bis zu 80 Kernen, bis zu 512 GB RAM) ausgestattet (vorherige Modellreihe: M4 Max und M3 Ultra) und wird zu Preisen ab 2999 Euro angeboten. Ebenfalls neu sind Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Apple hebt zudem die Möglichkeit hervor, mehrere Mac-Studio-Rechner für gemeinsame Berechnungen zusammenschließen zu können.

Bild: Apple.
Im neuen Mac Studio kommt Apples N1-Chip für Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread zum Einsatz. Am Gehäusedesign und den weiteren technischen Daten, darunter 10-Gigabit-Ethernet, bis zu 5x Thunderbolt 5, HDMI und SDXC-Slot, änderte sich nichts. Die Konfigurationen mit 512 GB Arbeitsspeicher sollen laut Apple erst ab Ende Oktober verfügbar sein.
Der M5 Ultra ist Apples bislang leistungsstärkster Prozessor: "Der M5 Ultra nutzt UltraFusion, um zwei Dual‑Die M5 Max Chips zu verbinden und so die Quad‑Die Architektur zu ermöglichen – zum ersten Mal bei Apple Chips. UltraFusion erhöht die Bandbreite zwischen den Chips auf über 4,4 TB/s und die Anschlussdichte um mehr als das 6-fache. Durch diese Verbindungen mit extrem niedriger Latenz und hoher Bandbreite verhalten sich die vier Chips wie ein einziger gemeinsamer Prozessor. Der M5 Ultra hat außerdem eine bis zu 36‑Core große CPU aus 12 Super-Kernen und 24 Performance-Kernen, die eine bis zu 1,25-mal höhere Singlethread Performance und eine bis zu 1,3-mal höhere Multithread Performance liefert als beim M3 Ultra.
Der M5 Ultra hat eine GPU der nächsten Generation mit bis zu 80 Kernen und einen Neural Accelerator in jedem Kern. Dadurch liefert er im Vergleich zum M3 Ultra eine bis zu 4,7-mal höhere GPU Spitzenrechenleistung für KI und mehr als das 6-fache im Vergleich zum M1 Ultra. Die GPU kommt mit dem neuesten Apple Shader Kern mit dynamischem Caching der zweiten Generation sowie mit Hardware beschleunigtem Mesh Shading und Raytracing der dritten Generation und sorgt für eine bis zu 40 Prozent schnellere Grafikperformance als beim M3 Ultra."
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