Mit Tinycast gibt es seit einigen Wochen ein neues Produktivitätswerkzeug auf Open-Source-Basis für den Mac. Es vereint Programmstarter, Textschnipsel, Fenstermanagement, Notizen, Taschenrechner und weitere Funktionen in einem schlanken Programm. Zuletzt sind in kurzer Abfolge mehrere Updates mit Verbesserungen, Optimierungen und Fehlerkorrekturen erschienen.
"Ein winziger, vollständig nativer macOS-Launcher. Ein Tastenkürzel, alles, was Sie den ganzen Tag über brauchen, und weniger als 100 MB RAM. SwiftUI und AppKit, keinerlei Abhängigkeiten von Drittanbietern, kein Electron und keine Telemetrie. Außerdem unterstützt er echte Raycast-Erweiterungen, die als natives SwiftUI gerendert werden. Kostenlos, Open Source – und das wird auch so bleiben", heißt es auf der Projektseite von Tinycast.

Bild: GitHub.
Tinycast läuft ab macOS 26 Tahoe auf Apple-Silicon- und Intel-Macs und befindet sich noch in einer frühen Entwicklungsphase. Es gibt regelmäßig neue Betaversionen, an denen Dutzende Freiwillige mitarbeiten. Bislang ist die Anwendung nicht von Apple notarisiert, d. h. der erstmalige Start muss über die Systemeinstellungen im Bereich "Datenschutz & Sicherheit" freigegeben werden.
Zum weiteren Funktionsumfang gehören eine Zwischenablage-Historie, anpassbare Tastenkürzel, die Ausführung von Systembefehlen, LLM-Anbindung, Suchfunktion, Kalender und die Ausführung von Shell-Befehlen. Problemberichte und Verbesserungsvorschläge nimmt das Projekt via GitHub entgegen.
