Das Open-Source-Projekt UTM arbeitet an der Version 5.0 der gleichnamigen Emulations- und Virtualisierungssoftware. "Verbesserte Grafikbeschleunigung für Linux: Vulkan 1.3 wird jetzt auf Linux-Gastsystemen mit VirtIO Venus-Treibern in Mesa unterstützt. OpenGL 4.1 wird mit dem neuen Apple Core OpenGL-Backend unterstützt (nur macOS)", so die Entwickler über die wichtigsten Neuerungen.
Daneben gab es zahlreiche Problembehebungen, Detailverbesserungen und Optimierungen. UTM 5.0 liegt als Betaversion vor. Zu den Systemanforderungen haben sich die Entwickler noch nicht geäußert. Die vorherige Versionsreihe 4.7 läuft ab macOS Big Sur 11. Die Anwendung liegt auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und etlichen weiteren Sprachen vor.
UTM ist gleichzeitig eine Virtualisierungssoftware und ein Emulator. Auf Intel-Macs können x86-basierte, auf Apple-Silicon-Macs ARM-basierte Betriebssysteme als Gastsystem eingerichtet werden (die macOS-Virtualisierung ist auf Apple-Silicon-Macs ab Monterey beschränkt).

Bild: UTM-Projekt.
Außerdem ist ein Emulator enthalten, um x86-basierte Betriebssysteme wie Windows auf Apple Silicon auszuführen (oder ARM64 auf x86) - mit entsprechend geringer Geschwindigkeit bedingt durch die Emulation "Für Entwickler und Enthusiasten gibt es außerdem Dutzende anderer emulierter Prozessoren, darunter: ARM32, MIPS, PPC und RISC-V", so das Projekt.
UTM basiert auch auf der Open-Source-Software QEMU. "QEMU ist zwar leistungsfähig, kann aber mit seiner Fülle von Befehlszeilenoptionen und Flags schwierig einzurichten und zu konfigurieren sein. UTM wurde entwickelt, um den Benutzern die Flexibilität von QEMU zu bieten, ohne die steile Lernkurve, die damit verbunden ist."
Neben QEMU unterstützt UTM auch die Virtualisierung über Apples Virtualization Framework. Die Dokumentation zu UTM ist hier zu finden.
