Microsoft hat eine bedeutende Neuerung für den Mac-Client des Cloud-Speicherdienstes OneDrive angekündigt. Demnach erhält das Programm eine native Sync-Engine für macOS, die Prozessor und Arbeitsspeicher weniger beanspruchen, zuverlässiger laufen und schneller arbeiten soll. Eine Betaversion ist verfügbar.
Der Hersteller teilte mit: "In den letzten Jahren haben wir hinter den Kulissen an der nativen Sync-Engine gearbeitet. Für deren Entwicklung mussten wir große Teile unseres Codes komplett neu schreiben und eine neue Synchronisierungsplattform entwickeln, die eine bessere Zusammenarbeit von OneDrive mit dem File-Provider-System ermöglicht.
Die native Sync-Engine bietet das schnellste und zuverlässigste Erlebnis, das wir je auf dem Mac bereitgestellt haben. Sie verfügt über eine vereinfachte Architektur, verhindert ganze Kategorien von Fehlern und ist tiefer in macOS integriert. In unseren Leistungstests ist das neue System bei der ersten Synchronisierung und bei Statusänderungen auf dem Laufwerk etwa doppelt so schnell.

Bild: Microsoft.
Außerdem beansprucht es weniger Systemressourcen, was dazu beiträgt, die Akkulaufzeit Ihres Macs zu verlängern und gleichzeitig die allgemeine Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern. Wir haben das neue System zudem zahlreichen Tests unterzogen, die eine Nutzung simulieren, die weit über das hinausgeht, was ein durchschnittlicher Nutzer jemals tun würde, und es hat sich in diesen Szenarien äußerst gut bewährt."
Weitere Einzelheiten erläutert Microsoft im OneDrive-Blog. Über den Insider-Kanal ist bereits eine Vorabfassung des neuen OneDrive-Clients mitsamt der nativen Sync-Engine verfügbar (kann über die OneDrive-Einstellungen aktiviert werden).
Der OneDrive-Client setzt macOS Sonoma 14 oder neuer voraus und kann von der Microsoft-Webseite heruntergeladen werden.
