Mit FileFluss - vom Entwickler des Netzwerkmonitors NetFluss - gibt es seit dem Frühjahr einen neuen, kostenlosen Dateimanager auf Open-Source-Basis. Das Programm unterstützt Verbindungen zu gängigen Cloudspeicher-Anbietern und verfügt über zwei Fenster, die entweder die lokale Verzeichnisstruktur oder einen Cloud-Ordner darstellen können. Nun ist die Version 1.5 erschienen, die wieder mehrere Neuerungen bietet, darunter eine Analyse des belegten Speicherplatzes.
Das Projekt teilte mit: "Bei FileFluss 1.5 geht es darum, den Überblick über Ihren Speicher zu behalten und das Beste daraus zu machen: Teilen Sie Links direkt über das Kontextmenü, nutzen Sie das Fenster 'Speicheranalyse', um herauszufinden, was auf jedem Konto Ihren Speicherplatz beansprucht, und profitieren Sie von Übertragungen, bei denen Sie genau sehen, was gerade passiert."
Ebenfalls neu in FileFluss 1.5 sind Anpassungen an macOS 27 Golden Gate, einfacheres Drag & Drop zwischen Cloud-Providern, eine automatische Updatefunktion basierend auf Sparkle sowie Leistung- und Stabilitätsoptimierungen. Alle Änderungen sind in den Versionsanmerkungen aufgeführt. Benötigt wird mindestens macOS 14 Sonoma, Intel-Macs werden noch unterstützt.

Bild: GitHub.
An Cloud-Diensten werden unter anderem Google Drive, pCloud, OneDrive, Dropbox, NextCloud und kDrive unterstützt, auch Verbindungen zu WebDAV- und SFTP-Servern sind möglich. Cloud-Dienste können direkt im Finder eingebunden werden. Die in der Apple-Programmiersprache Swift geschriebene Anwendung ermöglicht die Datensynchronisierung zwischen zwei Ordnern, kann Ordnerinhalte miteinander vergleichen und bietet eine Universalsuche.
"FileFluss zeigt einen linken und einen rechten Bereich nebeneinander an. Jeder Bereich kann einen lokalen Ordner oder ein verbundenes Cloud-Konto anzeigen, und die beiden Bereiche sind voneinander unabhängig – selbst wenn in beiden Bereichen dasselbe Cloud-Konto geladen ist, können Sie auf jeder Seite zu unterschiedlichen Ordnern navigieren. Drag & Drop, Kopieren, Verschieben, Synchronisieren, Vergleichen, Suchen – all das zwischen den beiden Bereichen mit der gewohnten macOS-Leistung", so die Projektbeschreibung.
Auf GitHub können Anwender wie gewohnt Verbesserungsvorschläge und Problemberichte veröffentlichen, während Entwickler die Möglichkeit haben, am Code mitzuarbeiten.
