Apple hat eine Erhöhung der vierteljährlichen Dividende bekanntgegeben. Demnach erhalten Aktionäre künftig 0,27 US-Dollar je Anteilsschein nach zuvor 0,26 US-Dollar, was einem Zuwachs von vier Prozent entspricht. Der Mac- und iPhone-Hersteller hat die Gewinnbeteiligung für Anteilseigner damit das 14. Jahr in Folge angehoben. Zudem wird das laufende Aktienrückkaufprogramm erweitert.
Die angehobene Dividende wird ab der nächsten Ausschüttung angewendet. Der Termin dafür steht bereits fest: Der 14. Mai. Die Dividende wird an diejenigen Aktionäre gezahlt, die am Ende des Geschäftstages des 8. Mai Apple-Aktien besitzen (Ex-Dividenden-Tag ist der 11. Mai). Bis die Ausschüttung bei europäischen Anteilseignern angekommen ist, dauert es in der Regel einige Bankarbeitstage. Die Dividendenrendite liegt bezogen auf den aktuellen Aktienkurs bei deutlich unter einem Prozent.

Bild: Apple.
Basierend auf aktuell etwa 14,6 Milliarden im Umlauf befindlicher Apple-Aktien ergibt sich ein Ausschüttungsvolumen von rund 3,9 Milliarden US-Dollar. Für Apple ist die Zahlung kein Problem: Der im vergangenen Quartal vom Unternehmen erzielte Gewinn war mehr als siebenmal so hoch. Apples Dividendenausschüttungen finden immer in den Monaten Februar, Mai, August und November statt. Die jährliche Erhöhung wird üblicherweise im Frühjahr angekündigt.
Apple stockte außerdem das laufende Aktienrückkaufprogramm um bis zu 100 Milliarden US-Dollar auf, was den Aktienkurs in den kommenden Monaten weiter stützen dürfte. Durch das Aktienrückkaufprogramm verringert sich zudem die Anzahl der ausstehenden Aktien kontinuierlich, was dem Gewinn je Aktie zugutekommt.
Apple hat das vergangene Quartal mit Reserven in Höhe von 147 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Dem gegenüber stehen Schulden in Höhe von 85 Milliarden US-Dollar, die sukzessive abgebaut werden.
