Sommerurlaub: Ein Fünftel nimmt sich digitale Auszeit

14. Aug. 2026 14:00 Uhr - Redaktion

Lieber ein Papierbuch auf der Sonnenliege lesen, abends gemeinsam Karten spielen oder einfach mal einen Tag lang nicht aufs Smartphone schauen: Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent), der in diesem Jahr einen Sommerurlaub macht, plant währenddessen eine bewusste Auszeit von privaten digitalen Geräten oder Anwendungen wie Smartphone, sozialen Netzwerken oder Videostreaming.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Beim sogenannten "Digital Detox" wird für einen begrenzten Zeitraum auf die Nutzung einzelner oder aller digitaler Medien, Anwendungen oder Geräte im Privatleben verzichtet.

Bei den meisten bleibt es allerdings bei einer kurzen Pause: 13 Prozent der Sommerurlauber planen einen Tag Digital Detox im Urlaub, 5 Prozent mehrere Tage und 3 Prozent eine ganze Woche. Mehr als eine Woche will nur 1 Prozent eine digitale Auszeit nehmen. Im Schnitt soll die Auszeit knapp 3 Tage dauern.

 
iOS 26
 
iPhone: Funktion "Bildschirmzeit" ermöglicht digitale Auszeiten.
Bild: Apple.

 

Beim iPhone lässt sich eine Nutzungsbegrenzung mit der Funktion "Bildschirmzeit" umsetzen, die Apple auf dieser Web-Seite ausführlich vorstellt (auch für iPad und Mac verfügbar). Es lassen sich Apps und Mitteilungen für einen bestimmten Zeitraum blockieren, wenn sich der Anwender eine Auszeit gönnen möchte.

"Urlaub ist eine gute Gelegenheit, sich die eigenen Nutzungsgewohnheiten von Smartphone, Social Media und Co. bewusst zu machen und zu hinterfragen. Zugleich ist gerade im Urlaub oft mehr Zeit für digitale Angebote, die der Entspannung dienen – vom lang aufgeschobenen E-Book bis hin zum langen Lieblingspodcast", so Dr. Sebastian Klöß, Leiter Märkte & Technologien beim Bitkom.

Am wenigsten ambitioniert sind junge Menschen: Unter den 16- bis 29-Jährigen wollen nur 17 Prozent in ihrem Sommerurlaub digital fasten – im Schnitt für rund 2 Tage. Demgegenüber planen unter den Sommerurlaubern ab 65 Jahren sogar 32 Prozent den Verzicht auf private digitale Geräte oder Anwendungen – für durchschnittlich 3 Tage.