Open-Source-Fotosoftware darktable: Update verbessert Stabilität, behebt Fehler

27. Aug. 2026 11:00 Uhr - Redaktion

darktable, eine kostenlose Software zur Verwaltung, Entwicklung und Bearbeitung von Rohdatenfotos (RAW), ist in der Version 5.6.1 erschienen. Es handelt sich dabei um eine Wartungsaktualisierung, die zahlreiche Absturzursachen sowie weitere Fehler behebt, unter anderem im Zusammenhang mit der Benutzeroberfläche, der Leistung, der Format-Unterstützung und verschiedenen Werkzeugen.

Außerdem wurden zahlreiche Übersetzungen aktualisiert. Die Änderungen werden in den Versionsanmerkungen beschrieben. darktable 5.6.1 setzt auf Apple-Silicon-Rechnern mindestens macOS Sonoma 14 und auf Intel-Macs mindestens macOS Sequoia 15 voraus.

 
darktable
 
darktable: Version 5.6.1 mit zahlreichen Fehlerkorrekturen erschienen.
Bild: darktble Project.

 

Das mehrsprachige darktable stellt viele Funktionen für die Verwaltung ("Leuchttisch") und die nicht-desktruktive Entwicklung und Bearbeitung ("Dunkelkammer") von RAW-Fotos zur Verfügung. Außerdem bietet darktable Geodaten-Unterstützung, Anbindung von Kameras an den Mac ("Tethered Shooting"), Erstellung von Slideshows, Unterstützung für die Skriptsprache Lua zur Erzeugung von skriptbasierten Workflows, ein Modul zur Farbrekonstruktion, Unterstützung für ICC-Farbprofile und eine Funktion zum Aufspüren und Vergleichen von Bildduplikaten.

Wie jedes quelloffene Projekt lebt auch darktable von Fehlerberichten, Verbesserungsvorschlägen und Mitarbeit bei Programmierung, Übersetzungen und Erstellung der Dokumentation. Allerdings fehlt weiterhin die Notarisierung durch Apple, so dass der erstmalige Start über die Systemeinstellungen (Bereich "Datenschutz & Sicherheit") vom Anwender freigegeben werden muss (die Notarisierung von Mac-Programmen erfordert eine kostenpflichtige Vollmitgliedschaft im Apple-Entwicklerprogramm, auch von rein ehrenamtlich arbeitenden Open-Source-Projekten verlangt der Hersteller Geld dafür).