Edge: Microsoft stellt Unterstützung für macOS 12 ein

03. Aug. 2026 09:00 Uhr - Redaktion

Nach Google hat auch Microsoft die Browser-Unterstützung für die veraltete macOS-Versionsreihe Monterey 12 beendet. Der Grund sind technische Änderungen im Chromium-Projekt, das die Grundlage für Edge bereitstellt. Auch andere Chromium-basierte Browser, wie zum Beispiel Vivaldi, dürften die Systemanforderungen bald anheben. Nutzer von macOS Monterey 12 können auf Firefox ausweichen, das in aktuellen Hauptversionen ab macOS Catalina 10.15 läuft.

Zurück zu Edge: Die Version 151 schließt mehr als 350 Sicherheitslücken durch Integration des aktuellen Chromium-Unterbaus. Darunter sind viele mit kritischem und hohem Schweregrad eingestufte Sicherheitslücken, die es Angreifern unter Umständen ermöglichen, das Programm mittels manipulierter Web-Seiten zum Absturz zu bringen oder Schadcode einzuschleusen und auszuführen.

Darüber hinaus bietet Edge 151 zahlreiche Fehlerkorrekturen und Optimierungen für Stabilität, Leistung und Zuverlässigkeit, die Benutzeroberfläche, die Entwicklerwerkzeuge, die Kompatibilität mit Web-Inhalten, die Unterstützung von Web-Standards und weitere Bereiche. Die funktionellen Erweiterungen, unter anderem für die Integration mit Microsoft-Diensten, sind auf dieser Web-Seite aufgeführt.

 
Edge
 
Web-Browser Edge: Ab Versionsreihe 151 wird mindestens macOS 13 benötigt.
Bild: Microsoft.

 

Aufgrund der Sicherheitsproblematik empfiehlt Microsoft eine baldige Installation des Updates. Edge 151 wird schrittweise für bestehende Installationen ausgeliefert und ist auch via Web erhältlich. Aktuell ist nun die Version 151.0.4129.59. Edge-Nutzer sollten verfügbare Sicherheitsaktualisierungen laut Microsoft zeitnah einspielen.

Edge basiert auf dem von Google geführten Open-Source-Projekt Chromium (bestehend aus der Render-Engine Blink und der JavaScript-Engine V8). In Edge ist die Microsoft-Suchmaschine Bing voreingestellt. Der Browser unterstützt Chrome-Erweiterungen, bietet einen Tracking- und Phishing-Schutz, einen Passwortmanager und eine Synchronisierung von Browser-Daten zwischen mehreren Installationen.

Da Edge eng mit Microsoft 365 und Anwendungen wie Microsoft Teams verzahnt ist, bietet sich der Browser vor allem für Anwender und Unternehmen an, die Microsofts Cloud- und Software-Dienste intensiv nutzen. Der Browser kommt laut StatCounter auf einen Marktanteil von rund fünf Prozent (Desktops, Notebooks, mobile Endgeräte) bzw. elf Prozent (nur Desktops und Notebooks).