Apple veröffentlicht Safari 13 für macOS Mojave und macOS High Sierra (Update)

20. Sep 2019 06:00 Uhr - Redaktion

Apple hat den Web-Browser Safari in der Version 13 für die Betriebssysteme macOS Mojave und macOS High Sierra zum Download bereitgestellt. Es gibt mehrere Neuerungen, zum Beispiel warnt Safari den Anwender nun, wenn ein schwaches Passwort beim Anmelden bei einer Website eingegeben wird, und unterstützt bei der Auswahl eines starken Passworts.

Safari 13 enthält eine aktualisierte Startseite mit Favoriten, häufig besuchten und zuletzt besuchten Websites und ergänzt die Möglichkeit, die Funktion "Bild-in-Bild" über die Audiotaste in einem Tab zu aktivieren. Die neue Version des Web-Browsers ermöglicht es außerdem, aus einer Suchvervollständigungsliste direkt zu einem bereits geöffneten Tab zu springen, wenn die Adresse der Website in das Feld "Intelligente Suche" eingegeben wird.

 
Safari
 
Safari: Version 13 des Web-Browsers ist ab sofort verfügbar.
Bild: Apple.

 

Zu den weiteren Neuerungen in Safari 13 gehören Unterstützung für die Authentifizierung mithilfe von USB-Sicherheitsschlüsseln (basierend auf dem FIDO2-Standard) auf unterstützten Websites, verschiedene Optimierungen für Leistung und Sicherheit, erweiterte Unterstützung von Web-Standards und Verbesserungen für die Entwicklerwerkzeuge.

Alte Safari-Erweiterungen (.safariextz) werden beginnend mit Version 13 nicht mehr unterstützt, die Safari-Erweiterungsgalerie wurde eingestellt. Add-ons für Safari können ab sofort ausschließlich über den Mac-App-Store heruntergeladen werden. Der entsprechende Befehl im Menü "Safari" leitet automatisch auf die entsprechende Kategorie im Mac-App-Store.

Safari 13 kann über die Softwareaktualisierung in den Systemeinstellungen (unter macOS Mojave) bzw. über die Softwareaktualisierung im Mac-App-Store (unter macOS High Sierra) heruntergeladen werden. Im kommenden Betriebssystem macOS Catalina ist Safari 13 standardmäßig integriert.

Nachtrag (21. September): Eine weitere willkommene Neuerung in Safari 13: Downloads müssen nun ausdrücklich vom Nutzer genehmigt werden. Nach dem Klick auf einen Download-Button bzw. generell bevor ein Download startet, erscheint mittig im aktuellen Browser-Fenster folgende Abfrage (nachfolgend ein Beispiel von support.apple.com):

 
Safari

 

In den Safari-Einstellungen => Websites gibt es den neuen Menüpunkt "Downloads". Dort lässt sich global und für einzelne Sites festlegen, wie Downloads gehandhabt werden sollen ("Fragen", "Nicht erlauben" und "Erlauben"). Um ungewollte automatische Downloads, die unter Umständen Adware oder sogar Malware enthalten können, zu unterbinden, sollte die globale Standard-Einstellung "Fragen" beibehalten werden.

Im Zweifel (d. h. bei dubiosen Seiten, nach ungewollten Weiterleitungen usw.) gilt der Grundsatz: Download ablehnen!

Kommentare

Mein erster Eindruck:  Die Werbung nervt. Und keine Möglichkeit, einen vernünftigen (kostenlosen) Werbeblocker zu installieren. Ich bin auf Opera umgestiegen. Safari ade, das war´s.

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"verschiedene Optimierungen für Leistung und Sicherheit" ist vielleicht das einzige, was interessant sein könnte. Ansonsten hätte ich vor allem davon, dass mein 1Password 6 nicht mehr funktioniert...

Nun soll man von 1Password6 auf 1Password7 wechseln.
Für „lächerliche“ 2,99 € im Monat.
Habe bis jetzt keine Möglichkeit gefunden einen downgrade auf Safarie zu machen.

Habe jetzt auch auf Firefox gewechselt.

So gerne ich die Erweiterung benutzt habe und so gut wie die App 1Password sicher ist, die ich schon min. 2 mal als Vollversion gekauft habe, so kundenunfreundlich finde ich es,  dass Safari Update als Vorwand zu nehmen, den Kunden freundlich den Teppich unter den Füßen wegzuziehen und ein Update auf die ABO Version Version 7 zu forcieren.

Umsteigen werde ich deshalb bestimmt nicht auf eine Abo Version.

Die 1Password6 Safari Erweiterung wird nicht aktualisiert und steht ab sofort nicht mehr zur Verfügung.

Hi u.boesch,

ich stand vor derselben Entscheidung: 1P aktualisieren musste ich nach dem Update von Safari, da ging kein Weg dran vorbei. Habe mir dann nochmal alle anderen gängigen Passwortmanager angeschaut und habe entscheiden, doch bei 1P zu bleiben. Alle anderen sind entweder teurer oder weit nicht so komfortabel, einzig Engpass erschien mir würdig, aber auch das hat in der Bedienung Nachteile, wenngleich immerhin eine gute Import-Funktion für 1P-Tresore.

Was mich von der einmaligen Zahlung für 1P abhält: Es sind 65 Euro, die es jetzt kostet, wenn man KEIN Abo will. Ich habe für alle bisherigen Versionen auch einmalig bezahlt (Mac und iOS und Android), müsste also nochmal bezahlen, dieses Mal richtig.

Was ist, wenn denen einfällt, dass sie nächstes Jahr 1Passwort 8 vorstellen? Mit der Abo-Variante ist man doch recht sicher, dass das weiterhin funktionieren wird. Aber mit der Variante, jetzt für die 7er-Version einmalig 65 Euro zu bezahlen und in der nächsten Version festzustellen, dass es wieder nicht mehr funktioniert und es wieder Geld kostet, wenn man kein Abo will?

Ich teste das Abo jetzt mal einen Monat. Zwei große Vorteile der 7er-Version: Die Einrichtung ist deutlich einfacher geworden auf verschiedenen Geräten und man kann online auf seine Passwörter zugreifen.

Grüße,
Daniel

 

Hallo Daniel,

es ist doch meistens so, dass ein Major-Update kostenpflichtig ist. Dafür bekommt man in der Regel weiterentwickelte Software.
Und die 7er Version von 1Password wird sicher auch noch auf den nächsten 2 macOS-Versionen laufen. Man ist ja nicht gezwungen, sofort auf eine neue Version zu wechseln, wenn sie erscheint.

Das Abo an sich war für mich auch nicht das Problem – eher der Cloudzwang bei der Abo-Variante. Das möchte ich nicht bei Passwörtern und ähnlich relevanten Daten wie Softwarelizenzen, Kreditkartendaten, etc.

Gruß,
Udo