Radeon Pro 5600M im 16-Zoll-MacBook-Pro: Weitere Details, erste Benchmarks belegen deutlichen Leistungszuwachs

18. Juni 2020 17:00 Uhr - Redaktion

Seit Montag bietet Apple das 16-Zoll-MacBook-Pro optional mit der High-End-Grafikkarte Radeon Pro 5600M an (MacGadget berichtete). Laut Cupertino ist die Radeon Pro 5600M um bis zu 75 Prozent schneller als das vorherige GPU-Topmodell, die Radeon Pro 5500M. Nun liegen weitere technische Einzelheiten zu der Grafikkarte vor, zudem sind erste Benchmarks erschienen.

Demnach verfügt die Radeon Pro 5600M über 40 Rechenheiten, 2560 Stream-Prozessoren, 160 Textur-Einheiten und eine Speicherbandbreite von 394 GB/Sekunde. Zum Vergleich: Bei der Radeon Pro 5500M sind es 24 Recheneinheiten, 1536 Stream-Prozessoren, 96 Textur-Einheiten und eine Speicherbandbreite von 192 GB/Sekunde. Die Radeon Pro 5300M bietet lediglich 20 Recheneinheiten, 1280 Stream-Prozessoren und 80 Textur-Einheiten.

 

16-Zoll-MacBook-Pro
 
16-Zoll-MacBook-Pro: Radeon Pro 5600M für höchste Grafikansprüche.
Bild: Apple.

 

"The AMD Radeon Pro 5600M GPU is built upon industry-leading 7nm process technology and advanced AMD RDNA architecture to power a diverse range of pro applications, including video editing, color grading, application development, game creation and more. With 40 compute units and 8GB of ultra-fast, low-power High Bandwidth Memory (HBM2), the AMD Radeon Pro 5600M GPU delivers superfast performance and excellent power efficiency in a single GPU package", heißt es von AMD zu der mobilen Grafiklösung.

Unterdessen haben Tester von "Max Tech" erste Leistungstests mit der Benchmark-Software Geekbench durchgeführt. Demnach erreicht die Radeon Pro 5600M im Metal-Test eine Punktzahl von rund 43.100, während die Radeon Pro 5500M auf ca. 28.700 Punkte kommt, was einem Zuwachs von etwa 50 Prozent entspricht. Die Radeon Pro Vega 20 des 15,4-Zoll-MacBook-Pro (23.500 Punkte) lässt die Radeon Pro 5600M klar hinter sich.

Apple bezieht die eigene Angabe ("um bis zu 75 Prozent schneller") hingegen auf Tests mit Anwendungen wie DaVinci Resolve Studio, Cinema 4D und Final Cut Pro X.

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