Apple: 13-Zoll-MacBook-Pro jetzt mit M1-Prozessor für höhere Performance und längere Akkulaufzeit

11. Nov. 2020 00:01 Uhr - Redaktion

Apple hat neben dem MacBook Air auch einige Modelle des 13-Zoll-MacBook-Pro mit dem M1-Chip ausgestattet. Es handelt sich dabei um die Konfigurationen mit zwei Thunderbolt-Schnittstellen - sie sind dank M1 jetzt deutlich schneller, bieten eine längere Akkulaufzeit und sind etwas günstiger (ab 1412,45 Euro) als ihre Intel-Vorgänger. Die Modelle mit vier Thunderbolt-Ports auf Basis von Intel-Prozessoren verbleiben vorerst im Programm.

"Mit dem M1 Chip und Big Sur wird das 13" MacBook Pro sogar noch leistungsstärker und noch besser für den professionellen Einsatz. Die 8-Core CPU ist zusammen mit dem aktiven Kühlsystem des MacBook Pro bis zu 2,8-mal schneller als die vorherige Generation und liefert eine bahnbrechende Performance für das Kompilieren von Code, Umcodieren von Video und Bearbeiten von hochauflösenden Fotos und mehr. Die 8-Core GPU ist bis zu 5-mal schneller und liefert eine flüssige Grafikperformance, ob für die Entwicklung grafikintensiver Games oder eines neuen Produkts. [...]

ML ist bis zu 11-mal schneller und für Aufgaben mit maschinellem Lernen auf dem Gerät, die die Neural Engine nutzen, ist das neue 13" MacBook Pro jetzt das schnellste kompakte Pro Notebook der Welt. Mit bis zu 17 Stunden drahtlosem Surfen im Internet und beeindruckenden 20 Stunden Videowiedergabe liefert das MacBook Pro eine bis zu doppelt so lange Batterielaufzeit im Vergleich zur vorherigen Generation. Das ist die längste Batterielaufzeit, die ein Mac je hatte", verspricht Apple.

 
 
13,3 Zoll MacBook Pro

 

13,3-Zoll-MacBook-Pro jetzt mit M1-Chip für höhere Leistung und längere Akkulaufzeit.
Bild: Apple.

 

Der M1 hat eine 8-Core CPU, die aus vier Kernen mit hoher Leistung und vier Kernen mit hoher Effizienz besteht. In puncto Bildschirm (13,3 Zoll mit 2560 mal 1600 Bildpunkten bei 227 ppi, 500 Nits, P3-Farbraum, True-Tone-Technik), Design, Gewicht (1,4 Kilogramm) und übriger Ausstattung (Magic Keyboard, Force Touch Trackpad, Touch Bar, Touch ID, Bluetooth 5.0, Audio-Eingang, 2x Thunderbolt 3/USB-C) gab es keine Änderungen. Standardmäßig gibt es acht GB Arbeitsspeicher, optional kann das MacBook Pro mit 16 GB RAM bestellt werden. Zur Taktrate des M1-Prozessor macht Apple keine Angaben. Die SSDs gibt es in Größen von 256 GB bis zwei TB.

Zu den weiteren Neuerungen des 13,3-Zoll-MacBook-Pro mit M1-Chip gehören Unterstützung für WLAN 6 (802.11ax), Mikrofone in Studioqualität, Ansteuerung von Bildschirmen mit bis zu 6K-Auflösung und eine höhere Webcam-Qualität (unverändert mit 720p-Auflösung) durch den Bildsignalprozessor des M1-Chips. 

Die beiden Standardmodelle kosten mit 1412,45 bzw. 1636,65 Euro weniger als die Intel-basierten Vorgänger (1461,20 bzw. 1704,90 Euro). Das neue MacBook Pro mit M1-Prozessor kann ab sofort bestellt werden und wird ab nächster Woche ausgeliefert.

Das MacBook Pro mit M1-Prozessor im Überblick:

• Apple M1 Chip mit 8‑Core CPU, 8‑Core GPU und 16‑Core Neural Engine, acht GB RAM, 256 GB SSD, Touch Bar, Touch ID, 2x Thunderbolt 3. Preis: 1412,45 Euro.

• Apple M1 Chip mit 8‑Core CPU, 8‑Core GPU und 16‑Core Neural Engine, acht GB RAM, 512 GB SSD, Touch Bar, Touch ID, 2x Thunderbolt 3. Preis: 1636,65 Euro.

16 GB Arbeitsspeicher kosten 224,20 Euro Aufpreis. Die SSD-Aufpreise beginnen ebenfalls bei 224,20 Euro. Eine CPU-Upgrade-Option gibt es nicht. An Farben stehen Spacegrau und Silber zur Auswahl. Das vorinstallierte Betriebssystem macOS Big Sur ist für den M1-Chip optimiert. Dazu Apple:

"macOS Big Sur wurde entwickelt, um das Potenzial des M1 Chips optimal zu nutzen, und ermöglicht dem Mac eine deutlich höhere Performance und noch viel mehr. [...] Der M1 Chip und macOS Big Sur arbeiten zusammen, um das ganze System reaktions­schneller zu machen. Das MacBook Pro wacht sofort aus dem Ruhe­zustand auf. [...] All deine vorhandenen Apps funktionieren mit Rosetta 2 auch weiterhin. Und zum ersten Mal kannst du deine iPhone und iPad Apps direkt in macOS Big Sur öffnen."

Vom MacBook Air mit M1-Prozessor hebt sich das MacBook Pro mit M1 durch ein helleres Display, eine längere Akkulaufzeit und die Touch-Bar-Funktionsleiste ab. Ob der M1 im MacBook Pro mit einer höheren Taktfrequenz als im MacBook Air läuft, müssen Benchmarks zeigen. Dann wird sich auch herausstellen, wie sich passive Kühlung ohne Lüfter (MacBook Air mit M1) gegenüber der aktiven Kühlung mit Lüfter (MacBook Pro mit M1) schlägt - Stichwort dauerhafte Volllast.

Nachtrag: Macs mit M1-Chip unterstützen weniger externe Bildschirme, kein eGPU-Support.

Kommentare

Ich bin sehr gespannt, wie sich die passive vs. die aktive Kühlung von MBA vs. MBP schlagen wird. Mit aktiver Kühlung ist mehr Spielraum gegeben. Ich kann mir gut vorstellen, dass das MBP bei dauerhafter Vollauslastung schneller ist.