Energiesparmodus aktivieren, Bildschirmhelligkeit reduzieren, Bluetooth ausschalten (falls nicht benötigt), WLAN statt Mobilfunk nutzen (wenn möglich) - es gibt eine Reihe an Einstellungen in iOS, mit denen sich beim iPhone die Laufzeit pro Akkuladung verlängern lässt. Apple hat diese in einem Support-Dokument zufassammengefasst. Auch eine Powerbank, wie sie beispielsweise von Anker, INIU oder UGREEN (Amazon-Werbepartnerlinks*) angeboten wird, ist unterwegs eine gute Wahl. Es gibt aber auch noch einige andere Kniffe, eine Neuerung wurde erst mit iOS 26 eingeführt.
Das von Apple bereitgestellte Support-Dokument trägt den Titel "Wenn die Batterie Ihres iPhone oder iPad zu schnell leer wird" - und wurde erst vor wenigen Wochen aktualisiert. Darin rät der Hersteller unter anderem, den Energieverbrauch einzelner Apps in den "Einstellungen => Batterie" darzustellen - energieintensive Apps lassen sich so schnell ausfindig machen. Apple empfiehlt außerdem, die automatische Sperre zu aktivieren und die Standortabfrage im Hintergrund für bestimmte Apps, falls nicht benötigt, abzuschalten.
Was ebenfalls helfen kann: Widgets auf dem Home-Bildschirm deaktivieren, die Anzahl eingehender Benachrichtigungen reduzieren ("Nicht stören"-Modus) und auf Live-Aktivitäten auf dem Sperrbildschirm verzichten. Und: Wer das iPhone generell über längere Zeiträume nicht benutzt, weil er sich eine erholsame digitale Auszeit gönnt, kann es gleich ganz abschalten.
Neu in iOS 26 ist der Modus "Adaptive Leistung": Dieser soll den Stromverbrauch bei Leistungsspitzen basierend auf den Nutzergewohnheiten reduzieren, um die Akkulaufzeit zu verlängern und ist auf neueren Modellen (ab iPhone 15 Pro) verfügbar. Wenn die Funktion aktiviert ist, kann sie die Bildschirmhelligkeit verringern (um etwa drei Prozent), die Hintergrundaktivität limitieren und Leistungsanpassungen vornehmen, um den Akku im Laufe des Tages zu entlasten. Die Funktion kann auch den Stromsparmodus aktivieren, wenn der Akku-Ladestand 20 Prozent erreicht. Stromsparmodus und "Adaptive Leistung" können gleichzeitig aktiviert sein.

Bild: Apple.
Akkus altern chemisch, im Laufe der Zeit nimmt die Fähigkeit, Energie zu speichern, langsam ab. Auch jeder Ladezyklus nagt an der Kapazität des Akkus. Dass nach einigen Jahren Nutzung nur noch 70 bis 80 Prozent der Originalkapazität zur Verfügung stehen, ist völlig normal und entspricht dem Stand der Technik.
Dem kann man etwas entgegenwirken, indem man auf (zu) schnelles Laden (sorgt für viel Wärme) verzichtet, Stromsparfunktionen wie beschrieben nutzt (je länger man das erneute Aufladen hinauszögern kann, desto besser) und das Laden des Akkus auf maximal 80 Prozent begrenzt. Lithium-Ionen-Energiespeicher sollten am besten immer im Bereich zwischen 20 und 80 Prozent Ladestand gehalten werden. Zu häufiges volles Aufladen, auf 100 Prozent, verkürzt die Lebensdauer (ebenso komplettes Entladen).
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