Der Web-Browser Waterfox, eine Abspaltung von Firefox mit eigenen Schwerpunkten basierend auf der Render-Engine Gecko, befindet sich in der Version 6.7 in der Entwicklung. Das Update aktualisiert den Unterbau (Firefox 140 ESR auf Firefox 153 ESR) mitsamt Verbesserungen für Leistung und Stabilität, verbessert den Import von Firefox-Profilen und integriert die Erweiterung Tree Style Tab zur Strukturierung von Tabs.
Das Open-Source-Projekt teilte mit: "Waterfox 6.7 wechselt von Gecko ESR 140 zu Gecko ESR 153. Damit fließen ein Jahr lang geleistete Arbeiten am Upstream-Engine, an der Leistung und an der Sicherheit in eine einzige Version ein. Ein Großteil des Waterfox-Layers wurde zudem neu entwickelt, um nativ auf der neuen Plattform zu laufen." Waterfox 6.7 liegt als Betaversion vor, benötigt wird mindestens macOS Catalina 10.15.
Bild: waterfox.net.
Waterfox basiert zwar größtenteils auf Firefox-Quellcode, sammelt im Gegensatz zum Mozilla-Original jedoch keine Telemetrie- und sonstige Analyse-Daten und verzichtet auf Chatbots und LLMs. Weitere Unterschiede sind unter anderem die Unterstützung für den Dienst Oblivious DNS, Unterstützung für vertikale Tabs und das Öffnen von privaten Tabs in normalen Fenstern. Die Synchronisierung via Mozilla-Account wird (rein optional) unterstützt, auch Firefox-Erweiterungen lassen sich nutzen.
Einen VPN-Dienst bietet Waterfox, im Gegensatz zu Firefox oder Vivaldi, jedoch nicht. Die Dokumentation zu Waterfox ist auf dieser Web-Seite zu finden.
