WhatCable 1.3: Open-Source-Tool analysiert USB-C-Kabel

24. Juli 2026 16:00 Uhr - Redaktion

Mit WhatCable gibt es seit dem Frühjahr ein neues Programm, das an den Mac angeschlossene USB-C-Kabel analysiert. Es informiert über die unterstützte Datenübertragungsrate, Ladeleistung und USB-Version - wichtige technische Daten, die bei den allermeisten Kabeln mangels Beschriftung nicht sofort ersichtlich sind. Nun befindet sich wieder ein größeres Update in der Entwicklung.

WhatCable setzt einen Mac mit Apple-Prozessor und macOS Sonoma 14 oder neuer voraus und kann auch Thunderbolt-Kabel analysieren. Die Anwendung liegt auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und zahlreichen weiteren Sprachen vor und steht unter eine Open-Source-Lizenz.

In den vergangenen Wochen hat die Anwendung mehrere Updates erhalten, die die Zuverlässigkeit und Qualität bei der Kabelanalyse und der Erkennung von USB-Ports verbessern sollen - plus diverse Verbesserungen für die Benutzeroberfläche. Darauf baut die im Betatest befindliche Version 1.3 auf. Zudem gibt es nun einen Hinweis, weshalb WhatCable nicht auf Intel-Macs läuft. Die Änderungliste ist auf GitHub zu finden.

Der Entwickler Darryl Morley über die Software: "Eine kleine App für die macOS-Menüleiste, die Ihnen in leicht verständlicher Sprache erklärt, was jedes an Ihren Mac angeschlossene USB-C-Kabel tatsächlich kann und warum Ihr Mac möglicherweise nur langsam lädt.

 
WhatCable
 
WhatCable analysiert Leistungsfähigkeit von USB-C-Kabeln.
Bild: Darryl Morley.

 

Hinter dem USB-C-Anschluss verbirgt sich eine ganze Menge. Von einem reinen USB-2.0-Ladekabel bis hin zu einem 240-W-Thunderbolt-4-Kabel mit 40 Gbit/s – in Ihrer Schublade sehen sie alle identisch aus. macOS stellt die relevanten Informationen bereits über IOKit bereit; WhatCable zeigt sie als benutzerfreundliches Popover in der Menüleiste an."

Anwender können via GitHub wie gewohnt Problemberichte und Verbesserungsvorschläge veröffentlichen. Intel-Macs können laut dem Autor aus technischen Gründen nicht unterstützt werden. Zusätzliche Diagnostikfunktionen (darunter eine Historie und eine Echtzeitüberwachung der Leistungsausgabe) gibt es in der optionalen Pro-Version, die als Einmalkauf rund 13 Euro kostet.