Die Unterstützung für Intel-Macs endet bekanntermaßen schrittweise: Rechner mit Intel-Prozessor verkauft Apple schon seit mehreren Jahren nicht mehr, macOS 27 läuft ausschließlich auf Apple-Silicon-Macs und macOS 28 entfernt die Übersetzungstechnologie Rosetta 2 größtenteils. Nun gab der Hersteller auch eine Änderung für den Mac-App-Store bekannt: Entwickler haben ab sofort die Möglichkeit, den x86-Code aus ihren Apps zu entfernen.
Das Unternehmen teilte den Entwicklern mit: "Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass bei universellen macOS-Apps im Mac App Store, für die macOS 13 oder höher erforderlich ist, nun die Unterstützung für Intel-basierte Mac-Computer deaktiviert werden kann. Durch die Deaktivierung der Unterstützung für Intel-basierte Mac-Computer können Sie Ihre Entwicklung vereinfachen und die Downloadgröße sowie die Speicherbelegung auf dem Gerät optimieren."

Bild: Apple.
Außerhalb des Mac-App-Store haben bereits etliche bekannte Softwarepakete die Unterstützung für Intel-Macs beendet, darunter Blender und DaVinci Resolve (Studio). Weitere dürften in den nächsten Monaten und Jahren folgen. Auch Apple hat bei Logic Pro 12 den Support von Intel-basierten Macs bereits eingestellt. Spiele-Neuentwicklungen setzen inzwischen fast immer einen Apple-Chip voraus.
Für Intel-basierte Macs gibt es noch einige Zeit lang Sicherheitsupdates: Bis Herbst 2027 für macOS Sequoia 15 und bis Herbst 2028 für macOS Tahoe 26. Macs, auf denen macOS 15 offiziell nicht läuft, lassen sich per OpenCore Legacy Patcher auf macOS 15 aktualisieren. Wer mittelfristig ein aktuelles Betriebssystem auf einem noch voll funktionsfähigen Intel-Mac nutzen möchte, fährt mit Linux gut. Beispielsweise ist Lubuntu eine leichtgewichtige Distribution, die auf Intel-Macs flott läuft und wenig Systemressourcen benötigt.
