Apple kündigt iPhone 6s und iPhone 6s Plus mit Zwölf-Megapixel-Kamera, Force-Touch und schnellerem Prozessor an

10. Sep 2015 00:01 Uhr - sw

Mit iPhone 6s und iPhone 6s Plus kommen am 25. September neue Smartphones von Apple in den Handel. Sie bieten gegenüber der Vorgängerserie bei unveränderten Displaygrößen (4,7 und 5,5 Zoll) einen schnelleren Prozessor (A9) sowie höher auflösende Kameras (zwölf statt acht Megapixel auf der Rückseite, fünf statt 1,2 Megapixel an der Vorderseite) und unterstützen die von Mac und Apple Watch bekannte Force-Touch-Technik (wird beim iPhone 3D-Touch genannt). Die Preise wurden angehoben.




Zu den weiteren Neuerungen von iPhone 6s und iPhone 6s Plus gehören schnelleres LTE (bis zu 300 Mbit pro Sekunde statt maximal 150 Mbit bei den Vorgängermodellen) und WLAN (bis zu 866 Mbit pro Sekunde), die Aufnahme von 4K-Videos, ein verbesserter Touch-ID-Fingerabdrucksensor (soll doppelt so schnell arbeiten), ein schnellerer und verbesserter Autofokus und ein stabileres Gehäuse dank Verwendung von 7000er Aluminium.

Der A9-Prozessor soll gegenüber dem A8 von iPhone 6 und iPhone 6 Plus eine um bis zu 70 Prozent höhere Rechen- und eine um bis zu 90 Prozent höhere Grafikleistung liefern. Das Gehäusedesign blieb unverändert, auch bei der Akkulaufzeit änderte sich nichts. Das Gewicht stieg dagegen - von 129 auf 143 Gramm (iPhone 6 vs. iPhone 6s) und von 172 auf 192 Gramm (iPhone 6 Plus vs. iPhone 6s Plus). Das iPhone 6s und das iPhone 6s Plus werden vorinstalliert mit dem iOS 9 geliefert. Bei Nutzung der Vorderseitenkamera kann das Display zur Beleuchtung hinzugenommen werden - es strahlt dann bei Aufnahme dreimal so hell wie üblich. Ebenfalls neu ist die Funktion "Live Photos".



Apple über 3D-Touch und Live Photos: "iPhone 6s und iPhone 6s Plus bringen ganz neue Wege iPhone zu steuern und zu erleben, indem Druckwahrnehmung neue Gesten ermöglicht. Mit Peek und Pop kann man in Inhalte eintauchen und sie wieder verlassen, ohne seine vorherige Position zu verlieren. Leichtes Drücken erlaubt einen Peek auf ein Foto, eine E-Mail, eine Webseite oder andere Inhalte, ein etwas stärkeres einen Pop in den Inhalt an sich. Mit Quick Actions bietet 3D Touch Kurzbefehle für die Dinge, die man am häufigsten macht, um beispielsweise mittels eines einfachen Drucks vom Homescreen aus eine Nachricht zu senden oder ein Selfie aufzunehmen.

iPhone 6s und iPhone 6s Plus führen Live Photos ein, die über Schnappschüsse hinausgehen, um Momente in Bewegung einzufangen. Live Photos sind wunderschöne 12-Megapixel Fotos, die mit nur einem Druck die Momente unmittelbar vor und nachdem das Foto geschossen wurde, erkennen lassen. Dadurch kann man auf eine lebende Erinnerung zurückgreifen, anstatt auf einen einzigen Moment."



Apple hat gegenüber der Vorgängergeneration eine Preiserhöhung vorgenommen - je nach Modell zwischen 40 und 70 Euro. Das iPhone 6s kostet in Deutschland 739, 849 bzw. 959 Euro mit 16, 64 bzw. 128 GB Speicherkapazität. Das iPhone 6s Plus ist für 849, 959 bzw. 1069 Euro zu haben (16, 64 bzw. 128 GB). Die Smartphones gibt es neben den Farben Silber, Gold und Spacegrau nun auch in Roségold.

iPhone 6s und iPhone 6s Plus können ab dem 12. September vorbestellt werden. Am 25. September erfolgt der Verkaufsstart in Deutschland, Australien, China, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Japan, Kanada, Neuseeland, Puerto Rico, Singapur und den USA. Bis zum Jahresende sollen das iPhone 6s und das iPhone 6s Plus in über 130 Ländern erhältlich sein.

Das iPhone 5s, das iPhone 6 und das iPhone 6 verbleiben zu reduzierten Preisen im Angebot. Das iPhone 5s ist nun für 499 bzw. 549 Euro (16 bzw. 32 GB) erhältlich, während es das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus ab 629 bzw. 739 Euro gibt. Alle Preise beziehen sich auf Geräte ohne Sim-Lock und ohne Vertrag.

Nachtrag: AppleCare+ für neue iPhones wird teurer.

2. Nachtrag: Neue iPhones: 4K-Videoaufnahme benötigt 375 MB Speicher pro Minute.

3. Nachtrag: Neue iPhones mit zwei GB Arbeitsspeicher.

Kommentare

Man ist inzwischen fast überall umgeben von Phombies, die nichts mehr wahrnehmend, mit starrem Blick durch Fußgängerzonen wanken. Gut, wenn man den Mist nicht mitmacht. Im Prinzip machen die Leute ja mehrheitlich Sinnloses und lassen sich von den Geräten wertvolle Lebenszeit stehlen.

Ich glaube, es gibt mittlerweile immer mehr Leute, die davon abgetörnt sind und das nicht mehr mitmachen.