Der kostenfreie, für die lokale Datenspeicherung konzipierte Passwortmanager KeePassXC ist in der Version 2.7.12 erschienen. Das Update verbessert den Bitwarden-Import sowie die Passkeys-Unterstützung und bietet verschiedene Problembehebungen, unter anderem im Zusammenhang mit der Benutzeroberfläche und der Browser-Integration.
Das Open-Source-Projekt teilte zur Version 2.7.12 mit: "KeePassXC unterstützt nun {TIMEOTP} als Platzhalter für die automatische Eingabe, der Dialog zur Bestätigung des Browserzugriffs zeigt nun übereinstimmende URLs in einem Tooltip an, wir haben Unterstützung für verschachtelte Ordner beim Import aus Bitwarden hinzugefügt und Passkeys speichern nun ihre Flags für die Backup-Berechtigung (BE) und den Backup-Status (BS)."
Die vollständigen Versionsanmerkungen mit allen Änderungen sind im Projekt-Blog zu finden. Demnach wurden auch Sicherheitsverbesserungen für OpenSSL implementiert, die nach Angaben der Entwickler jedoch primär Windows betreffen.

Bild: KeePassXC-Projekt.
Das ab macOS Monterey 12 lauffähige KeePassXC basiert auf der quelloffenen Software KeePass und zeichnet sich durch native Clients für verschiedene Plattformen sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung und eine breite Sprachunterstützung aus. Häufig gestellte Fragen werden auf dieser Web-Seite beantwortet, dort ist auch das ausführliche Handbuch zu finden.
Der Funktionsumfang von KeePassXC ist unter macOS, Linux und Windows identisch, die verschlüsselten Datenbanken (.kdbx) lassen sich zwischen diesen Plattformen austauschen, zum Beispiel über ein lokales Netzwerk oder einen Online-Speicherdienst. Enthalten sind Erweiterungen für die Web-Browser Chrome, Edge, Firefox und Vivaldi zum automatischen Einfügen von Login-Daten. In Safari müssen Passwörter aus KeePassXC hingegen manuell per Zwischenablage eingetragen werden.
KeePassXC unterstützt den Import aus 1Password, Bitwarden und von CSV-Dateien.
