Remote-Dateimanager FileFluss erhält deutsche Benutzeroberfläche

08. Juni 2026 13:00 Uhr - Redaktion

Mit FileFluss - vom Entwickler des Netzwerkmonitors NetFluss - gibt es seit dem Frühjahr einen neuen, kostenlosen Dateimanager auf Open-Source-Basis. Das ab macOS Sonoma 14 lauffähige Programm unterstützt Verbindungen zu gängigen Cloudspeicher-Anbietern und verfügt über zwei Fenster, die entweder die lokale Verzeichnisstruktur oder einen Cloud-Ordner darstellen können. Nun ist die Version 1.4 erschienen, die wieder mehrere Neuerungen bietet, darunter eine deutschsprachige Oberfläche.

Das Projekt teilte mit: "FileFluss 1.4 bietet Mehrsprachenunterstützung, einen konfigurierbaren Cache-Speicherort, damit große Übertragungen nicht den internen Speicherplatz belegen, eine übersichtliche Ein-Fenster-Ansicht, eine deutlich flüssigere Tastaturnavigation und einen neuen Cloud-Anbieter." Bei dem neuen Dienst handelt es sich um Jottacloud. Zudem wurde die Google-Drive-Unterstützung verbessert.

An Cloud-Diensten werden unter anderem Google Drive, pCloud, OneDrive, Dropbox, NextCloud und kDrive unterstützt, auch Verbindungen zu WebDAV- und SFTP-Servern sind möglich. Cloud-Dienste können direkt im Finder eingebunden werden. Die in der Apple-Programmiersprache Swift geschriebene Anwendung ermöglicht die Datensynchronisierung zwischen zwei Ordnern, kann Ordnerinhalte miteinander vergleichen und bietet eine Universalsuche.

 
FileFluss
 
FileFluss: Freier Mac-Dateimanager mit Cloud-Unterstützung.
Bild: GitHub.

 

"FileFluss zeigt einen linken und einen rechten Bereich nebeneinander an. Jeder Bereich kann einen lokalen Ordner oder ein verbundenes Cloud-Konto anzeigen, und die beiden Bereiche sind voneinander unabhängig – selbst wenn in beiden Bereichen dasselbe Cloud-Konto geladen ist, können Sie auf jeder Seite zu unterschiedlichen Ordnern navigieren. Drag & Drop, Kopieren, Verschieben, Synchronisieren, Vergleichen, Suchen – all das zwischen den beiden Bereichen mit der gewohnten macOS-Leistung", so die Projektbeschreibung.

Auf GitHub können Anwender wie gewohnt Verbesserungsvorschläge und Problemberichte veröffentlichen, während Entwickler die Möglichkeit haben, am Code mitzuarbeiten.